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Armut hat viele Folgen. Alte Menschen werden
obdachlos oder von ihren Familien verstoßen, die sie nicht mehr ernähren
können. In den Altenheimen von CARDS finden sie ein neues Zuhause, in dem sie
einen Lebensabend in Würde verbringen können, z.B im "Gertrud Home for the Aged" in West-Godavari.
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Die Familie
des Sohnes muss
die Eltern im Alter versorgen.
Alte Menschen, die keine Familie haben, alte
Menschen, die von der Familie verstoßen werden
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verlieren
ihre gesellschaftliche Stellung,
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leben ohne
jede Sicherheit,
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müssen
hungern,
- müssen auf
der Straße leben und betteln.
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| Einige finden ein Heim im
"Gertrud Home" |
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Die Küche im
"Gertrud Home" |
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Deevana heißt Segen
Ein Segen war im Dürre-Jahr 2003 das Projekt „Deevana“
für 2.000 alte Menschen in den Dalitdörfern, die von CARDS mit Hilfe unserer
Spenden wenigstens eine Mahlzeit am Tag bekommen haben.
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Während Anfang des Jahres 2003 die Menschen an
anderen Orten mit Hochwasser zu kämpfen hatten, herrschte im süd-ostindischen
Bundesstaat Andhra Pradesh seit mehr als neun Monaten eine Dürre. In dieser von
Landwirtschaft geprägten Region waren dadurch viele Menschen ohne Arbeit und
damit in ihrer Existenz bedroht. Die Ernte fiel in diesem Jahr komplett aus.
Die Hilfsprogramme der indischen Regierung "Food for Work" (Essen für
Arbeit) und die Speisung für Schulkinder erreichten längst nicht alle, die von
der Dürre betroffen waren. "Es trifft vor allem die alten Menschen, die
nicht mehr arbeiten können und somit vom Staat keine Unterstützung
erhalten", berichtete P. Ranjan Babu. In dieser Notsituation haben wir
CARDS dabei unterstützt, das Überleben der alten Menschen sicherzustellen.
Durch die anhaltende Dürre war auch die
Wasserversorgung in den Slums und Dalitdörfern gefährdet. In einem Slum in
Guntur konnte der Einsatz eines Tankwasserwagens helfen, der mit Unterstützung
unseres Vereins angeschafft wurde. Es konnte dadurch auch verhindert werden, dass
das CARDS-College in Deenapur wegen Wassermangels geschlossen werden musste.
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