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und Kanufahrt auf der Jagst

Nach dem Besuch der Reha Jagsttal war der Höhepunkt des Tages eindeutig die gemeinsame Kanu-Fahrt mit unseren Indern und einigen Patienten der Reha–Einrichtung am Nachmittag.

 

Bevor es aber soweit war, stand zunächst eine Führung durch die Rehabilitationseinrichtung für drogenabhängige Männer in Möckmühl Züttlingen auf dem Programm. In deren Verlauf und Nachhall konnten viele Fragen gestellt und beantwortet werden - manche Fragen blieben auch offen. So wurde das Erstaunen der indischen Besucher deutlich, dass es auch in unserem Land, trotz sozialer Hilfssysteme, zu einem großen Auseinanderdriften innerhalb der Gesellschaft kommt und manche Menschen einfach abgehängt werden.

Insbesondere Mary betonte an dieser Stelle aber auch die Selbstverantwortung des Einzelnen, innerhalb der gegebenen Möglichkeiten seine Chancen zu suchen.

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Nach dem Einblick in die Einrichtung und die interessanten Diskussionen, versprach die nächste Station eine aufregende, praxisbetonte Abwechslung.

 

 

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Nachdem jeder eine Schwimmweste erhalten hatte und sich die Aussage „In der Jagst gibt es viele Krokodile und Haie“ zum Glück als Scherz herausstellte, konnte man endlich die Boote besteigen und „in See stechen“.

Besetzt waren die Boote meist mit je einem Inder, einem Mitglied des Vereins und einem Patienten, der die Steuerung übernahm. Obwohl es einigen Teilnehmern der indischen Kulturgruppe am Anfang etwas mulmig zu Mute war, hatten alle sehr viel Spaß.

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Es wurde viel gelacht, da es oft Kollisionen mit herunterhängenden Ästen, aber auch mit anderen Booten gab. Außerdem machte man sich über andere Boote lustig, die nur im Zick-Zack-Muster vorwärtskamen. Nach etwa einer Stunde erreichten alle wieder sicher und einigermaßen trocken das Ufer.

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Bei diesem unvergesslichen Erlebnis Kanufahren kam der deutsch-indische Kontakt mit den erfahrenen Begleitern sozusagen reibungslos in Fluss. Das anschließende gemeinsame Kuchenessen ging ungeplant und ebenso fließend in Trommeln und Singen über. Hierbei wurde in Ermangelung indischer Trommeln - an dieser Stelle war bewusst kein Auftritt geplant - eine Trommel der Einrichtung benutzt, auf der von den Anwesenden bisher noch niemand gespielt hatte. Die Atmosphäre war dann wirklich angenehm, sowohl die Inder als auch die Jungs aus der Einrichtung hatten richtig Spaß.

Im Ergebnis ist jetzt in der Einrichtung spontan einen Trommelgruppe entstanden, irgendwie hatte alles Eindruck hinterlassen. Die Rückmeldung der Beteiligten in der Einrichtung war durchweg positiv.

Bericht Theresa Bier und Sabine Danner, Fotos Sabine Danner

 

 

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