außerdem: Aufbaugilde Heilbronn und Auftritt bei der Nikolaikirche

P1080317Stephanie Ackerman und Brigitte Sack, die Vorstandsvorsitzende des Vereins "Pfiffigunde e.V.", hatten die Gruppe zu einem Informationsaustausch in die "Fachberatungsstelle für sexuellen Missbrauch und sexualisierte Gewalt" in Heilbronn  eingeladen.

 

P1080315Nach der Begrüßung durch  Brigitte Sack, erklärte die Mitarbeiterin der Beratungsstelle Stephanie Ackermann in kurzen, prägnanten Sätzen die Arbeit von Pfiffigunde. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Präventionsprojekt  „echt stark“,  das Grundschüler der 3. Und 4. Klasse durch Persönlichkeitsstärkung vor sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt schützen soll. Die Gruppe konnte eine Mappe mit Anleitung zur Durchführung dieses Projektes mitnehmen. Bei Fragen zum Projekt hat sich Frau Ackermann als Kooperationspartnerin angeboten. Es gab viele Anregungen, die vor allem beim Girl-Wohnheim umgesetzt werden können.

Bericht und Foto Sabine Danner

Auszug aus dem Artikel von  Stephanie Ackermann in der Heilbronner Stimme vom 08.07.2015.

"... Danach folgte ein interessanter Austausch über die unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen, um Kinder zu schützen.

Sexuelle Gewalt ist in indien eine große Gefahr für Mädchen und Frauen, gleichzeitig die Scham über erlittene Gewalterfahrungen zu reden, sehr hoch. Viele Mädchen und Frauen bleiben in ihrem Leid alleine. Das soll sich nun auch in Indien ändern. Besonders das Präventionsprojekt "Echt stark" interessierte deshalb die indischen Sozialarbeiter, die auch Kinderheime betreiben. außerdem soll eine Beratungsstelle nach deutschem Vorbild aufgebaut werden. Eine weitere Zusammenarbeit ist geplant."

Bildungspark Heilbronn-Franken GmbH - Aufbaugilde

EssenZum Mittagessen wurden wir von der Aufbaugilde Heilbronn eingeladen. Genauer gesagt wurden wir in den Bildungspark eingeladen, einer Tochtergesellschaft der Aufbaugilde. Der Bildungspark bietet Ausbildung und Berufsvorbereitung, Fortbildung und Umschulung im Bereich Gastronomie, Lagerlogistik und Metalltechnik, Deutsch als Zweitsprache und Integrationskurse, sowie Personal und Unternehmungsentwicklung an.

Das Bistro im Bildungspark hatte doch tatsächlich an diesem Tag Reis mit Curry auf dem Speiseplan. Die deutsche Tomatensuppe, der Salat und das Dessert wurden aber von unseren indischen FreundInnen auch nicht verachtet.

Gestärkt vom Essen führten uns Herr Fuhrmann und Frau Weidner zu den Integrationsklassen. Wir durften den Unterricht eines Kurses besuchen, wo sich herausstellte, dass jeder Teilnehmer aus einem anderen Land kam. Die größte Überraschung war, dass eine Dame ebenfalls aus Guntur in unmittelbarer Nachbarschaft zu CARDS kam. Sofort unterhielten sich die InderInnen in Telugu.

Nächstes Ziel war der Kindergarten, in dem Kinder schon ab einem Jahr betreut werden, während die Mütter in Ruhe ihren Deutschkurs besuchen können. Wir waren wieder ganz angetan von der Vielzahl der Nationalitäten und wie selbstverständlich die Kinder hier schon deutsch lernen.

P1080332Wir beendeten unseren Rundgang im Bereich der Umschulung zum Maschinen- und Anlageführer. Die Männer und zwei Frauen waren dankbar für die kurze Abwechslung und schenkten Mary ein Metallflugzeug, das hier in der Werkstatt gefertigt wurde.

Herr Fuhrmann und Frau Weidner baten uns noch zu einem kurzen Austausch über die Arbeitsweise von CARDS. Besonders angetan waren sie vom Prinzip der Bala Bata Schulen und deren Umsetzung.

Aus Zeitgründen mussten wir leider schnell aufbrechen, um unseren nächsten Programmpunkt einzuhalten, einen öffentlichen Auftritt vor der Nikolai-Kirche in der Heilbronner Fußgängerzone  Pfarrer Koring erwartete uns schon.

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Mit lautem Getrommel liefen wir ein Stück die Fußgängerzone auf und ab, um die Aufmerksamkeit der Passanten auf uns zu ziehen.

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Auf dem Platz vor der Kirche zeigte die Gruppe einige ihrer Bodytheater, den Regenbogen- Stock- und Trommeltanz und sangen ihre Lieder. Viele Passanten schauten zu und lauschten den Erklärungen und Erläuterungen. Auch hier wollte es der Zufall, dass ein indischer katholischer Pfarrer seine Heimatsprache erkannte und sich zu uns gesellte, erfreut ein Stück Heimat gefunden zu haben.

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Pfarrer Koring zeigte uns im Anschluss noch den Gemeinschaftsgarten im Kirchhöfle, der die Anwohner dazu animieren soll auf ihren Balkonen selbst Gemüse und Kräuter anzubauen. Da kommt einem doch das indische „Green and Clean“ Programm in den Sinn. Völlig erledigt aber voll von Eindrücken und Erkenntnissen traten wir den Heimweg nach Dühren an.

Bericht und Fotos Sabine Danner

 

 

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