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Als Rektor Klaus Klinger die indische Kulturgruppe an der Grafeneckschule begrüßte, war die Aula gut gefüllt und ein aufmerksames Publikum schaute der Vorstellung zu.

 

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Die Stocktänze, Lieder und das Bodytheatre von den Kinderarbeitern im Steinbruch wurden mit viel Applaus bedacht.

 

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Einen besonderen Applaus hatte sich ein Schüler verdient, der den Mut hatte, beim Regenbogentanz mitzumachen. Ohne große Erklärungen hatte er schnell den Rhythmus raus, als hätte er lange dafür geübt.

 

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Eine Schülerin und ein Schüler, die bereits bei Indien-Aktionen an der Schule aktiv waren, durften von Mary ein Stoffbild entgegennehmen, das die indischen Kinder aus dem GIRL für die Schule gemalt hatten. Das Bild wird künftig an den Besuch der InderInnen und an die Mädchen aus dem GIRL erinnern.

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Nach dem Auftritt in der Aula teilte sich die indische Gruppe auf und besuchte einige Klassen. Dort gab es eine bunte Mischung aus Fragen, Diskussionen und Aktionen.

 

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Die 5. Klasse von Frau Altermann und Frau Koch hatte sich gründlich auf den Besuch vorbereitet und einige Fragen ausgearbeitet, die Ratnam gerne beantwortet hat. Die SchülerInnen interessierten sich z.B. für die Stellung der Frau in Indien. Auch die Vergewaltigungen, die in den letzten Monaten durch die Presse ging, waren ein Thema. Die 10. Klasse hatte viele Fragen zur Kinderarbeit. Sie waren geschockt, als sie erfuhren, dass schon kleine Kinder mit zur Arbeit im Steinbruch genommen werden, weil es keine Einrichtungen, wie z.B. Kindergärten gibt. Kinder, die ab etwa 10 Jahren im Steinbruch schwer arbeiten müssen, tragen oft körperliche Schäden davon. In den Kalkfabriken, wo sie im schlimmsten Staub arbeiten müssen, leiden viele Kinder an Lungenkrankheiten.

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Auch die erste Klasse von Frau Neubauer hatte viele, viele Fragen auf Lager. Fast eine ganze Schulstunde waren die SchülerInnen eifrig und aufmerksam dabei. Das ist wirklich  bemerkenswert. Gefragt wurde z.B., was man in Indien isst. Reis essen auch die meisten der Kinder der 1. Klasse gerne. Gefragt wurde auch, in welcher Art Häuser sie in Indien leben, welche Kleidung sie tragen, ob es Fernsehen gibt und bestimmte Süßigkeiten. Rangarao und Xaver Huber konnten darauf ausführlich Antwort geben.

Die Kinder wollten auch wissen, ob es in Indien Toiletten gibt. Eine gute Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Es gibt natürlich Toiletten, aber nicht überall. Und wo es Toiletten gibt, sehen sie häufig anders aus, als bei uns und die Kanalisation ist ebenfalls ein Thema für sich. Auch nach Duschen wurde gefragt. Es wurde festgestellt, dass es viele Dinge, die es in Deutschland gibt, nur in größeren Städten gibt und nicht auf dem Land und dass nur wenige Leute sich die Sachen leisten können.

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In der 2. Klasse von Frau Mildenberger ging es hoch her, Zuerst wurden zwei Mädchen in Saris gehüllt, dann wurden in einer Ecke Henna Tatoos gemalt und in einer anderen Ecke übte Suneetha mit einigen Schülern Stocktanz.

 

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In der 3. Klasse von Frau Luckhaupt und Frau Altermann - die den Besuch an der Schule mit organisiert hatte - und in den anderen Klassen wurden ebenfalls Saris gewickelt und Stocktänze eingeübt.

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Besonderen Anklang fanden die Henna Tatoos. Die Inderinnen konnten sich kaum retten vor der großen Nachfrage.

 

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Gegen Mittag waren sie alle sehr damit beschäftigt die Schlange stehenden Schülerinnen und Schüler mit Henna-Tatoos zu verschönern.

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Schließlich und endlich überließen sie einige Tuben den Schülerinnen, die sich gleich selbst begeistert ans Werk machten.

 

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Einige Unermüdliche übten immer noch Stocktänze.

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Währenddessen hatten Frau Heller, Frau Altermann und Frau Mildenberger in der Küche den Lunch vorbereitet. Es gab viel Reis, Dal (Linsen) und Gemüse, das war ganz nach dem Geschmack der Gäste, die sich wie zuhause fühlten.

Bericht und Fotos Margit Nitsche

Betterplace

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