TheaterAls sich die indische Gruppe und zwei deutsche Begleiter am 23.06.15 gegen 19:30 Uhr aufmachte, um ins benachbarte ev. Gemeindehaus in Dühren zu laufen, ahnte noch niemand, was ihn bei der Theaterprobe der Geistlichen Spielleute Dühren erwarten würde.

Doch als die Gruppe im Gemeindehaus angekommen war, wurde sie sehr herzlich begrüßt und die gemeinsame Probe begann zunächst mit einer Vorstellungsrunde, bei der jeder irgendeine Bewegung machen sollte, wenn er seinen Namen nannte. Dabei fand man heraus, dass heute zwei „Anithas“ teilnahmen.

Nach der Vorstellungsrunde hatten alle die Aufgabe, in verschiedenen Stimmungen durch den Raum zu laufen: mal fröhlich und schnell, mal traurig und langsam. Anschließend sollte jeder auf ein bestimmtes Körperteil oder Merkmal wie z.B. die Augenfarbe, die Kleidung und auch die Form der Nase achten, während er sich durch den Raum bewegte. Eine andere Übung war eine Art Memory. Immer zwei Personen bekamen dasselbe Kärtchen, auf dem eine Art der Begrüßung abgebildet war, beispielsweise Händeschütteln oder ein indischer Händegruß. Nun musste jeder durch den Raum laufen und jeden, der ihm entgegenkam, so begrüßen, wie es sein Kärtchen vorgab. Dies wurde so lange gespielt, bis jeder seinen Partner gefunden hat.Für die indischen Besucher war es sehr interessant zu sehen, wie viele verschiedene Begrüßungen es gibt.

Der Höhepunkt des Abends war ein Ratespiel. Eine Person wurde vor die Tür geschickt, so dass sie nicht mitbekam, was im Raum passierte. Währenddessen nannte uns der Leiter der Gruppe, Herr Kapinus, einen Ort, an dem wir uns nun befinden sollten, wie z.B. an einem Bahnhof oder am Strand. Nun mussten alle  pantomimisch so schauspielern, als befänden sie sich an diesem Ort. So wurden am Bahnhof Koffer umhergetragen und Samosas angeboten. Die Person, die draußen gewartet hatte, wurde nun wieder hereingeholt und musste erraten, welcher Ort dargestellt wird. Die Idee war echt toll, denn bei dem Spiel konnte man sehr deutlich die Kulturunterschiede feststellen, da auf einem Bahnhof in Indien andere Dinge geschehen als auf einem deutschen Bahnhof.

Theater2Zum Abschluss der Probe wurden je zwei indische und zwei deutsche Gruppen gebildet, die die Aufgabe hatten, eine kleine Szene passend zum aktuellen Wochenspruch „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“  (Galater 6.2) pantomimisch darzustellen. Diese Szenen wurden auch im Abschlussgottesdienst am 28.06.15 in der evangelischen Kirche Dühren als Teil der Predigt vorgespielt.

Zum Ausklang des sehr  lustigen und lehrreichen Abends hatten viele Mitglieder der Theatergruppe einen kleinen Snack vorbereitet. Es blieb außerdem noch viel Zeit für Gespräche, bei denen man mehr über die Theatergruppe und die indische Kultur erfuhr.

Bericht Theresa Bier, Fotos Margit Nitsche 

 

 

 

Betterplace

Bildungsspender

 

Hier geht's zu unserem Spenden-Shop.

Spenden

 Für CARDS spenden:

 Spenden-Kontonummer
 140 678 708

 IBAN:
 DE20 6729 2200 0140 6787 08

 bei der Volksbank
 Kraichgau Wiesloch-Sinsheim e.G.

 BLZ: 672 922 00
 BIC: GENODE61WIE

 Mehr zum Thema Spenden

Videos über CARDS

Facebook