Aktivitäten

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2012 Rikscha-Aktion beim Festival
des Kirchenbezirks Kraichgau

2011 "Komm mit mir nach Indien"
Ausstellung der Karl-Kübel-Stiftung

Anfänge - Erste Aktionen

Kirchentag 2007

Weihnachtsmarkt Eppingen

Stadtfest Sinsheim

Wasserwagen - Benefizkonzert mit Irish Delight 2004

 

Kirchentag 2007

Beteiligung beim „Indischen Dorf“

auf dem Markt der Möglichkeiten                                   

Unser Schwerpunkt:           „Kinderarbeit - Schulen – Bildung“ 

Motto des Kirchentags:      "Lebendig und kräftig und schärfer"

  • Lebendige Partnerschaft mit indischen Dalits – Verständigung über kulturelle Grenzen hinweg, gemeinsam in Aktion.
  • Gemeinsam Kräfte entwickeln – Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Schärfer – Ungerechtigkeit sichtbar machen, Kampf für Gerechtigkeit und Menschenwürde. Dalit is dignified – Dalits sind würdevoll.

Aktionen:             

  •  “Lasten tragen – Steine abnehmen“: "Zuschauer" tragen wie die Kinderarbeiter in Piduguralla einen Korb voll Steine auf dem Kopf. Gegen eine Spende werden Steinketten verkauft. Wenn der Korb leer wird und die Kasse voll ist, können mehr Kinder in die Schule gehen.
  • 1.000 Tafeln für Bala-Bata-Kinder (Nachhilfeschulen)
  •  Mittagessen für die Bala-Hita-Kinder (Schule für ehemalige Kinderarbeiter)

Veranstaltungen auf dem Marktplatz:

3 gemeinsame Veranstaltungen am Donnerstag, Auftritt einer indischen Kulturgruppe, Vorstellung der Aktionen

Unsere Partner:                 

Dalit Solidarität in Deutschland (DSiD)
Ev. Studentengemeinde Frankfurt (ESG)
ev. Kirchengemeinde Öflingen
Ländliche Mädchenschule Khadigram e.V.

 

Fotobericht 

Vorbereitungen

Im Vorfeld des Kirchentags wurden Flyer, und Infomaterial gedruckt und die Aktionen vorbereitet bis der Drucker heiß lief.

Bei angenehmen Temperaturen im lauschigen Garten unserer Mitglieder Brigitte Krahe und Eckard Horsch haben wir zu viert immerhin 30 Steine eingeknüpft.

 
  Dank fleißiger Familienmitglieder hat die Zahl der Steinketten schließlich noch die magische 100 erreicht.

Stand-Aufbau

Am Mittwoch vor dem Kirchentag herrschte schon Hochbetrieb auf dem Markt der Möglichkeiten. Alle möglichen und unmöglichen Gegenstände wurden durch die Hallen geschleppt. Unser Ziel war das „indische Dorf“. Dort haben wir unsere 3 Aktionen in Szene gesetzt.

 

 

 

Vor dem Start

Bevor die Besucher des Kirchentags in die Hallen strömten mussten wir selbst unsere Aktion ausprobieren.

 

Es geht los!

Von Donnerstag bis Samstag waren wir dann im Einsatz. Insgesamt 8 Vereinsmitglieder haben die Kirchentagsbesucher informiert und zum Mitmachen  animiert.

 

 

 Wer sich einladen ließ ins indische Dorf, wurde durch einen roten oder orangen Punkt auf der Stirn als Kastenhindu oder als Dalit gezeichnet

.

 

 

 Verwandlung in eine Kinderarbeiterin  
 Achtung Steintransport!   
 

Der Korb ist nur halb so voll wie bei den Kinderarbeitern und trotzdem schon sehr schwer.

Der Mittelpunkt des Dorfes war der Brunnen, den der Verein „Mädchenschule Khadigram“ aufgebaut hatte. An den Brunnen dürfen nur die Kastenhindus. Der Dalit muss daneben stehen und warten, ob er etwas Wasser bekommt. Philipp Müller von der ESG Frankfurt, wacht als Bramahne darüber, dass kein Dalit dem Brunnen zu nahe kommt und ihn dadurch verunreinigt.

   
   Nachdenkliche Gesichter und Betroffenheit über die Situation der Dalits und der Kinderarbeiter in Indien.  
     Besonders die Kinder und Jugendlichen waren beeindruckt.
     
 
 

 Dalits werden vom Tempel vertrieben

 

Die beiden jungen Frauen fühlen sich nicht ganz wohl, denn ihre Freundinnen mussten als Dalits vor der Türe des Tempels bleiben.

 
   

Besonderen Andrang gab es wie immer bei den Henna-Tatoos. Die jungen Inderinnen aus Gujarat, die von der Kirchengemeinde Öflingen unterstützt werden, hatten alle Hände voll zu tun. Ihre kunstvollen, filigranen Tatoos waren sehr begehrt.

 
 

Die indische Musik und der Tanz der Inderinnen in ihren bunten Kleidern lockte viele Zuschauer an.

 

Zwischen den Tänzen und Theaterstücken hatten Margit und Jens die Gelegenheit auf unsere Aktionen am Stand aufmerksam zu machen und zu einem Besuch ins indische Dorf einzuladen.

  

Wer gegen eine Spende für die Bala-Hita-Schule eine unserer selbstgeknüpften Steinketten kaufte, der konnte die Last der Kinderarbeiter erleichtern und ihnen den Schulbesuch ermöglichen.

Für 1 € Spende für ein Mittagessen für die Bala-Hita-Kinder konnte man ein kleines Rezeptheftchen erwerben.

   

 

 

Unser 1.000 Tafeln-Turm ist leider nicht voll geworden. Die Aktion muss also weiter gehen.  Auch einige Ketten sind noch zu erwerben.

Es ist uns aber trotzdem gelungen mit unseren Aktionen im indischen Dorf viele Kirchentagsbesucher anzusprechen und die Situation der Dalits bewusst zu machen. Bemerkenswert ist, dass vor allem auch Kinder und Jugendliche sehr interessiert und aufmerksam waren. Erstaunt hat mich auch, wie wenig die Menschen über Indien allgemein und speziell über das Kastensystem wussten.


 

Aktionen ab 1983

1983 wurde mit der Silvester-Aktion „Palmen statt Kracher“ zum ersten Mal öffentlich Spenden gesammelt. Für den Aufbau des ersten Colleges gingen Spendenaufrufe an Freunde, an kirchliche Gruppen und Organisationen.

Ab 1989 war der Verein mit Info- und Essensständen auf verschiedenen Veranstaltungen präsent, z.B. auf dem Eppinger Weihnachtsmarkt, dem Stadtfest Sinsheim, dem Markttag Epfenbach, beim Bürgerfest in Mosbach, beim Indienfestival Darmstadt, beim Eine-Welt-Fest in Neckarbischofsheim, bei der Klimamesse Seckach und in Aglasterhausen und 1990 beim Jazzfrühschoppen der Bauernschule Neckarelz.

Ab 1997 beteiligte sich der Verein vier mal am Vamostag Mosbach.

Es fanden Benefizkonzerte statt mit dem Luftwaffenmusikkorps (1999), „Irish Delight“ (2004) und dem Gospelchor Sinsheim (2007).

1995 wurden mit der „Aktion 33“ die ersten Frauen-Spargruppen unterstützt. 2000 wurden die die Frauen-Spargruppen der „Vision 2020“ verstärkt gefördert. Durch den Kauf einer Wasserbüffelkuh wurde die wirtschaftliche Situation der Familie verbessert.

2001 wurde die Ausstellung "Auf eigenen Füßen stehen - Frauenleben in Indien" mit Fotos von Maria Nitsche gezeigt. 2008 stellte Brigitte Krahe anlässlich der Landesgartenschau in Bad Rappenau die Ausstellung "In Würde leben - Projekte für Kinder in Indien" zusammen.

2004 gründete sich die Initiative „Der Boxberg hilft“ zum Aufbau eines Heims für Kinder, die durch den Tsunami ihre Angehörigen verloren hatten.

Ab 2006 wurden vermehrt Schulaktionen durchgeführt.

Weihnachtsmarkt in Eppingen

Bis 2007 hieß es: Alle Jahre wieder am 2. Advent lockt der Duft von indischem Tschai die Besucher des Weihnachtsmarktes in Eppingen zum CARDS-Stand. Dort finden sie ein großes Angebot leckerer Weihnachtskekse, die von unseren Vereinsmitgliedern gebacken wurden. Traditionell gibt es auch Weihnachtsgestecke und kleine Geschenke zu kaufen.
Stadtfest in Sinsheim
Beim Stadtfest in Sinsheim  war unser Verein bis 2005 mit einem Stand vertreten. Jedes Jahr gab es ein besonderes kulinarisches Angebot indischer Speisen.
Benefizkonzert 2004 - ein Wasserwagen für Slums in Indien

„My Heart’s Tonight in Ireland“ - unter diesem Motto spielte die Band „Irish Delight“ am 12.06.2004 ab 20:00 Uhr auf dem Steinsberg. Gesteigert wird die irische Stimmung noch durch die Möckmühler Tanzgruppe „Jagst- Valley Irish Set Dancers“.

Mit dem Erlös und den Spenden der Sponsoren (Raiffeisen Zentrum Kraichgau , Volksbank Kraichgau e.G., Raiffeisenbanken Kirchhardt eG. und Steinsberg eG., Fischer GmbH und Co KG Sinsheim), wurde das Projekt: „Wasser ist Leben - ein Wasserwagen für Slums in Indien“ unterstützt und ein Wasserwagen für CARDS finanziert, mit dem nun Slumgebiete und auch das College in Deenapur mit Wasser versorgt werden können.

 

Saturday the 18th. Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
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