Besuch 2008
Besuch 2008
Aus dem Programm der indischen Kulturgruppe 2008
| Freitag, 27.06.08 | Ankunft in Frankfurt / Begrüßung in Aglasterhausen |
| Sonntag, 29.06.08 | Gottesdienst ev. Kirche Helmstadt KZ-Gedenkstätte Neckarelz Spaziergang am Neckar |
| Montag, 30.06.08 |
Grafeneckschule Helmstadt |
| Dienstag, 01.07.08 | Besuch der ev. Kirchengemeinde Neckargartach |
| Donnerst., 03.07.08 | Auftritt im „Keller“, Neckarbischofsheim |
| Freitag, 03.07.08 | Diakonisches Werk, Sinsheim |
| 07. – 12.07.08 | Foto-Ausstellung auf der Landesgartenschau Bad Rappenau, Kirche im Zelt |
| Samstag, 05.07.08 | Heidelberger Schloss Stadtteilfest Emmertsgrund/Boxberg |
| Sonntag, 06.07.08 | Mennonitengemeinde Hasselbach |
| Montag, 07.07.08 | Evang. Kindergarten Regenbogen, Aglasterhausen Empfang bei Bürgermeister Dambach, Aglasterhausen Besichtigung Wasseraufbereitungsanlage Neckarbischofsheim |
| Dienstag, 08.07.08 |
Heidelberg - Boxberg Waldparkschule Boxberg Besuch beim RNF-Fernsehen, Mannheim |
| Mittwoch, 09.07.08 | Ausflug nach Speyer, Besichtigung Dom |
| Samstag, 12.07.08 | Auftritt Landesgartenschau Bad Rappenau, anschließend Besuch der Landesgartenschau |
| Sonntag, 13.07.08 | Gottesdienst in Ittlingen, anschließend Mittagessen und nachmittags Mitgliederversammlung im Gemeindehaus |
| Montag, 14.07.08 |
Kraichgau Realschule Sinsheim Besuch an der Kraichgau Realschule |
| Dienstag, 15.07.08 | Kraichgau-Werkstatt, Sinsheim |
| Mittwoch, 16.07.08 | GHWRS Aglasterhausen |
| Donnerstag, 17.07.08 | Auswertungsnachmittag, Abschiedsfest mit Gastfamilien, Vereins- und Vorstandsmitgliedern |
| Freitag, 18.07.08 | Heimflug |
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Mit dem ersten bodytheatre kam gleich eine völlig andere Welt in die Aula. Der Dalit befürchtet, dass er einem Kastenhindu begegnet und er versucht auszuweichen. Er wird immer wieder beschimpft und weggejagt. |
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Die Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu beenden und die Würde der Dalits wieder herzustellen ist das Ziel der Arbeit von CARDS.
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Das 2. Bodytheatre-Stück berichtet davon, wie der Lehrer der Bala-Bata-Schule für seine Schüler sorgt. Die deutschen Schüler schauen aufmerksam zu.
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Jedes Bala-Bata-Kind bekommt Samen und Pflanzen, um zuhause einen Küchengarten anzulegen.
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Ein Bala-Bata-Junge hat den besten Schul-Abschluss im ganzen Bezirk gemacht. Der Gouverneur von Andhra Pradesh kommt und verleiht dem Jungen eine Goldmedaille.
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Der Junge erzählt es seinem Großvater. Der ist so begeistert, dass er den Jungen auf den Schultern durchs Dorf trägt und es wird ein großes Fest gefeiert.
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Vom "Regenbogentanz" und von den anderen Tänzen sind alle begeistert. |
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Nach dem Auftritt in der Aula verteilen sich die indischen Gäste in einzelne Klassen zu Aktionen und Gesprächen. Unglaublich, was die Schülerinnen und Schüler alles wissen wollten! Jeder, der eine Frage hatte, meldete sich und stellte sich zuerst vor: "My name is ..." und dann gings los. |
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F: Wie lange dauert es, bis man so gut trommeln und dazu noch tanzen und singen kann? A: In 2 Monaten kann man es lernen und dann muss man üben. Samuel, der zum Abschluss des Auftritts ein phänomenales Trommelsolo hingelegt hat, trommelt seit 2 Jahren. Die Gruppe hat 2 Monate lang von morgens bis abends trainiert, bis alle Tänze und Bodytheatre-Stücke saßen. Und Florian durfte das Trommeln mal ausprobieren. |
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F: Wieso habt ihr denn in den Dörfern keinen Strom? A: Der Strom wird vor allem an Wasserkraftwerken an den großen Flüssen erzeugt, Indien hat sonst wenig Technolgie, leider wird auch kaum die Sonnenenergie genutzt, obwohl die Sonne so viel scheint. In den abgelegenen Gebieten, die nicht in der Nähe der großen Flüsse liegen, gibt es deshalb oft keinen Strom.
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F: Wo bekommt ihr denn euer Wasser her? Das kommt doch bestimmt nicht einfach aus dem Wasserhahn? A: Das Wasser muss man am Brunnen holen und das geht so: |
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F: Wie haltet ihr denn das aus, wenn es immer so heiß ist? Bekommt ihr keinen Sonnenbrand? A: Wir sind das von Geburt an gewohnt, unsere Haut ist darauf eingestellt, deshalb ist die Haut so dunkel. Wenn wir nicht Besuch aus Deutschland bekommen würden, dann wüssten wir nicht einma, dass es Sonnenbrand gibt.
F: Was macht ihr denn den ganzen Tag, wenn ihr keinen Fernseher habt? (Uups) A: Wir müssen arbeiten und Geld verdienen.
F: Warum ist Deutschland so ein reiches Land und Indien ist so arm? A: Indien ist auch ein reiches Land, aber der Reichtum gehört nur wenigen und die anderen sind sehr arm. Florian meldet sich: "Ich weiß noch was. Er hat doch vorhin gesagt, dass es wenig Technik gibt und wir in Deutschland verdienen ja das meiste Geld mit Technik und wenn es keine Technik gibt, dann können sie auch nicht so viel verdienen."
Na, da bleibt einem doch die Spucke weg, sowas von einem Drittklässler! F: Warum habt ihr denn solche Halsketten um? A: Die Ureinwohner in Indien tragen solche Ketten. Sie haben einen Natur-Glauben und verehren Göttinnen. An den Ketten tragen sie kleine Bilder von den Göttinnen als Schutzzeichen. Wenn sie kein Geld haben, um zum Arzt zu gehen, dann gehen sie zum Schamanen, der gibt ihnen solche Zeichen, damit sie wieder gesund werden. Also wirklich, wer kommt auf solche Fragen? Auch Ratnam war verblüfft und beeindruckt. Es hat wirklich Spaß gemacht. |
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Zur Abwechslung mal wieder was praktisches, das jede/r wissen will: Wie wickelt man denn einen Sari? Und zum Schluss ein besonderes Klassenfoto bunt gemischt.
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In der Aula sind derweil Autogramme heiß begehrt. Bollywood lässt grüßen. Aber für die indischen Dalits ist das eine höchst außergewöhnliche Anfrage, der sie aber gerne nachkopmmen.
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Anna und Annika üben schon fleißig Stocktanz und es klappt schon ziemlich gut! Anna hat alles gut gefallen, besonders das Trommeln. "Es war sehr laut, aber ich habe mir nicht die Ohren zugehalten." erzählt sie strahlend.
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Mittags hat Frau Kulesza mit ihrer Kochklasse die Gäste zum Lunch eingeladen. Deutsches Essen, aber mit indischem Touch, also mit Reis und etwas schärfer als gewohnt.
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Dem Trommeln zuhören ist schon klasse, aber selbst laut trommeln ist noch besser! An diesem ereignisreichen Vormittag gab es „Henna-Tatoos“ mit Aquarell-Stiften, Sariwickeln, Mango-Lassi und Nan-Brot und Trommeln und Stick-Dance für die Kinder und zum Schluss noch eine Aufführung für Kinder und die Eltern. |
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Bei der Vorbereitung des Besuchsprogramms planen wir neben den Auftritten auch einen möglichst breit gefächerten Einblick in die Organisation gesellschaftlicher Belange. |
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Nach einem Empfang im Rathaus bei Bürgermeister Dambach ging es zum „Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach“. |
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Mit einer Powerpoint-Präsentation (in Englisch!) führten Herr Heber und Herr Wieland die Gruppe und auch die Begleiterinnen in die Geheimnisse der Nanofiltration des Trinkwassers ein. Danach wurde die Filtrationsanlage in Neckarbischofsheim besichtigt. |
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Die Besucher strömten in Massen durch den Eingang am Gradierwerk. Viele Mitglieder und Freunde von CARDS nutzten die Gelegenheit zu einem Treffen und auch einige andere ließen sich zur Andacht ins Kirchenzelt locken. |
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Der anschließende Auftritt vor dem Kirchenzelt erregte Aufsehen. Manche schauten im Vorübergehen zu, viele ließen sich aber auch Zeit und setzten sich. |
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| Die Ausstellung im Kirchenzelt gab einen Überblick über die Projekte von CARDS und wurde im Laufe der vorherigen Woche von vielen Besuchern mit Interesse angeschaut. | ![]() |
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Anschließend konnten die Inderinnen und Inder bei einem Rundgang durch das Landesgartenschaugelände deutsche Handwerkskunst und viele bunte Blumen bewundern. Besonders begeistert waren sie von den deutschen Chillies. Und sie amüsierten sich über die vielfältigen, seltsamen Formen. |
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| Picknick im Grünen, Zeitwald, Kinderspielplatz, deutsches Getreide und vieles mehr. Später kam auch noch die Sonne heraus. Unsere Gäste und auch wir haben den Besuch der Landesgartenschau sehr genossen. |
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| Der Gottesdienst am Vormittag wurde vom Vorstandsmitglied Dieter Eitel gehalten und von den Indern mitgestaltet. Weil es draußen nass und kalt war, fand das anschließende Straßentheater nicht vor der Kirche, sondern drinnen statt. Viele der Gottesdienstbesucher blieben noch bei der Aufführung in der Kirche. | |
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| Der Vorstand und auch einige Mitglieder hatten gemeinsam für ein gut gefülltes und leckeres Curry-Bufett gesorgt. Beim Essen und danach nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit zum Austausch mit den indischen Gästen. | ![]() |
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Mit der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Steffi König, begann der offizielle Teil der Mitgliederversammlung. Der Beginn war dem Gedenken an Arnold Paulus gewidmet, der am 29. August 2007 verstorben ist. Gertrud Paulus wurde als Ehrenmitglied in den Verein aufgenommen. Ria Paulus und Dieter Eitel überreichten eine Urkunde und als indisches Zeichen eine Blumenkette.
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Auch Frank Viswanath dankte "Gertrud-Oma" für ihre liebevolle Sorge und ihre Freundschaft. Waltraud Huber und Brigitte Krahe, die beide lange Jahre im Vorstand aktiv waren und nicht mehr kandidierten wurden geehrt und ebenfalls mit einer Urkunde und einer Blütenkette bedacht. |
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| Frank Viswanath informierte die Versammlung aus erster Hand über die neueste Entwicklung der CARDS-Projekte. | |
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Die Inder überraschten danach die deutschen Gäste mit typisch indischen "Pokalen" zum 30jährigen Jubiläum von CARDS, das in diesem Jahr gefeiert wird. |
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Danach folgten die Berichte des Vorstands und Wahlen. Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus: 1. Vorsitzende: Steffi König und neu als Beisitzer im Vorstand ist Richard Nitsche |
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Bilder vom Besuch in der Kraichgau Werkstatt in Sinsheim |
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"Randi, randi" san |
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Gespannt verfolgten die Zuschauer den Auftritt der Inderinnen und Inder. |
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Beim Tommeln, Tanzen, Sari Wickeln und Hennah-Tatoos waren Deutsche und Inder gemeinsam in action. |
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Ein abwechslungsreiches Programm hatten die Inder auch in Heidelberg, wo sie auf dem Boxberg und im Emmertsgrund bei Gastfamilien untergebracht waren. |
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| Nach einem kurzen Besuch auf dem Heidelberger Schloss, ging es am 05.07. gleich zum Stadtteilfest Emmertsgrund/Boxberg, anlässlich des 35.jährigen Jubiläums des Emmertsgrundes. | |
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Unsere indischen Freunde traten zu diesem Ereignis als 1. Gruppe auf und eröffneten mit Trommeln und Tänzen das Fest.
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Sie unterstützten später eine Jazzgruppe mit ihren Trommeln. |
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An der Waldparkschule auf dem Boxberg waren die Inderinnen und Inder natürlich sehr willkommen und begeisterten mit ihrem Programm Kinder und Lehrer, die sich ja schon sehr für das Boxberg Home engagiert haben. Beim gemeinsamen Sportunterricht in einer 6. Klasse waren die Inder aktiv beteiligt. |
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Schecküberreichung in der Waldparkschule im Beisein von Bürgermeister Dr. Joachim Gerner. |
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| Besuch beim Rhein-Neckar-Fernsehen in Mannheim. |
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Bei einem Ausflug nach Speyer besichtigte die Gruppe den Speyrer Dom und die Krypta. |
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Von der alten Brücke wurde zum Abschied von Heidelberg noch einmal das Schloss betrachtet. |
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