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Besuch im Jubiläumsjahr 2011
| Jubiläumsfest - 25 Jahre Partnerschaft | |
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Mehr als 120 Gäste waren der Einladung zu unserem Jubiläumsfest am 10. Juni 2011 gefolgt. Gemeinsam feierten wir 25 Jahre Partnerschaft mit CARDS. |
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Berichte vom Besuch |
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| 20. Mai 2011 - Begrüßung in Sinsheim-Dühren | |
| 26. Mai 2011 - Besuch in der Johannes Diakonie Mosbach | |
| 29. Mai 2011 - Helmstadt | |
| 31. Mai 2011 - Chorprobe des Gospelchors Sinsheim | |
| 01.06. - 04.06.2011 - Heidelberg-Boxberg | |
| 7. Juni 2011 - Grafeneckschule | |
| 8. Juni 2011 - Burg Guttenberg | |
| 9. Juni 2011 - Kraichgau Realschule Sinsheim | |
| 10.Juni 2011 - Jubiläumsfeier im Haus der Kirche in Sinsheim | |
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Dr. P. Ranjan Babu und seine Frau Dr. Swarnalatha Devi hatten sich anlässlich des 25. Vereins-Jubiläums auf die Reise nach Deutschland gemacht. Mit dabei zur Unterstützung von Ranjan Babu, sein Begleiter Dilip. |
| Vor der offiziellen Feier gab es Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen bei Kaffee, Chai und Kuchen. | ![]() |
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| Mit 120 angemeldeten Gästen war der große Saal im Gemeindehaus gut gefüllt. | ![]() |
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Nach der Begrüßung der Gäste durch Dieter Eitel, sprachen der Hausherr Dekan Scheffel und anschließend der Sinsheimer Oberbürgermeister Rolf Geinert ein Grußwort. |
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Die Rede des Ehrengastes Dr. Ranjan P. Babu wurde von Lydia Faul übersetzt. |
| Die 1. Vorsitzende Steffi König hielt die Festrede. | ![]() |
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| Nach seinen Grußworten bat Dr. P. Ranjan Babu Herrn Oberbürgermeister Geinert die Jubiläumsgeschenke von CARDS an den Vorstand, „Gertrud Oma“ und Jochen Timmer zu übergeben. | |
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Als Anerkennung für ihr Engagement für CARDS und für den Verein wurde Lydia Faul zum Ehrenmitglied ernannt. |
| Ria Paulus stellte die Mitglieder der Kulturgruppe vor, die nach der Einstimmung mit dem Regenbogentanz. das bodytheatre „Education for Liberation“ - "Befreiung durch Bildung" aufführten. | ![]() |
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Das Theaterstück zeigt die Situation wie sie in den Dörfern war, bevor CARDS durch ihre Programme Änderungen brachte. Die "gottgegebene-gewollte" strikte Trennung von so genannten Hochkastigen und den "unberührbaren" Dalits wurde als "natürlich" einerseits von den Hochkastigen benutzt und ausgenutzt, andererseits von den Dalits unterwürfig und demütig hingenommen ohne irgendeine Hoffnung auf Veränderung. |
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Der Landlord sitzt selbstzufrieden im Wissen seiner sicheren Stellung auf seinem Sessel. Ein Landarbeiter, nach getaner Arbeit, um seinen hart verdienten Lohn zu erhalten muss er seine Kopfbedeckung ablegen und seine Schuhe ausziehen, er hat nicht das Recht so etwas zu tragen. Er kommt dem Landlord zu nahe, der in scharf beschimpft und auf gebührendem Abstand verweist, auch der Schatten des Dalits soll ihn nicht treffen. Seinen Lohn, wenige Münzen, wirft er ihm verächtlich zu, auf keinen Fall will er den Mann berühren. Unterwürfig sammelt der Dalit das Geld auf und zieht sich rückwärts zurück, denn es ist ihm verboten einem Hochkastigen den Rücken zuzuwenden. |
| Die Frau, die die Hausarbeit für die Familie des Landlords erledigt, also alles was im Haus und Hof inklusive der Versorgung der Tiere zu tun ist, kommt zum Landlord ebenfalls um nach ihrem Lohn zu fragen. Auch sie muss ihre Kleidung verändern, muss ihr Tuch abnehmen, es war Dalit Frauen früher verboten eine Bluse oder ein Schultertuch zu tragen. Der Landlord fragt:" Geld? Wozu brauchst du Geld?" " Für das Essen, für meine Kinder." Landlord: " du brauchst kein Geld! Es ist Essen von gestern übrig, nimm das!" Die Frau freut sich sogar darüber, sie könnte vom kargen Lohn nur wenig Reis kaufen und hätte dazu noch die Arbeit des Holz Sammelns und des Kochens vor sich. | ![]() |
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Die nächste Szene zeigt Wanderarbeiter in der Landwirtschaft. Es gibt nur 120 Tage im Jahr Arbeit in der Landwirtschaft, so sind viele Dalits gezwungen auf der Suche nach Arbeit von Region zu Region zu wandern. Hier sind sie bei der Feldarbeit. |
| Nach beendeter Arbeit fragen sie nach ihrem Lohn. Der Landlord gibt ihnen ihr Geld und schickt sie weg, es gäbe hier keine Arbeit mehr für sie. Die Wanderarbeiter schnüren ihre Bündel und machen sich auf den Weg neue Arbeit zu suchen. Sie sind am Ende ihrer Kräfte, wir hören eine traurige Melodie, die Kummer und sorgenvolle Stimmung untermalt. |
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| Sie sind müde und hungrig. Sie sind hoffnungslos erschöpft, dem Hungertod nahe brechen sie zusammen und liegen am Boden. Über ihnen schweben verheißungsvoll die Programme der Regierung, die eine Besserung ihrer Verhältnisse versprechen. Sie haben gehört, dass es solche Programme gibt. Die Regierung sagt, sie tut etwas für die Armen, sie hören Versprechungen, dass jeder ein Stück Land besitzen und bebauen kann, dass es Gelder gibt, mit denen Menschen aus der Armut geholfen werden kann.. | |
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| Doch diese Programme erreichen diejenige nicht, für die sie eigentlich erstellt sind, denn die landlosen Landarbeiter wissen oft nicht einmal, dass sie gemeint sind und wenn doch, dann sind sie nicht in der Lage, diese Hilfen für sich in Anspruch zu nehmen, denn sie haben niemals eine Schule besucht, sie können weder lesen noch schreiben. Diese Programme sind für sie scheinbar hoffnungslos unerreichbar, denn sie sind immer nur auf der Suche nach Arbeit um auch den nächsten Tag wieder zu überleben. | |
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| Inzwischen zählt ein Landlord zufrieden sein Geld. Er hat das Geld und das Wissen, die Regierungsprogramme für sich auszunutzen. Er schnappt sich die Fördergelder und zieht den Beamten wie einen Esel hinter sich her. Die Landarbeiter bleiben auf der Stecke. |
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Eine CARDS Mitarbeiterin sieht das Elend der Landarbeiter. Sie spricht mit ihnen, gibt ihnen zu essen und hört sich ihre Sorgen und Nöte an. Sie klärt sie darüber auf, dass sie ihnen helfen kann, ihre Situation zu verbessern, dass sie gemeinsam es schaffen werden, sich selbst zu helfen. Sie sagt, wie wichtig Bildung für die Menschen ist, erzählt von der Arbeit von CARDS und dass die Hoffnung nun einen Platz bei ihnen hat. Durch die Aufklärung durch die CARDS Mitarbeiterin sind die Dalits in der Lage, die Regierungsprogramme selbst zu nutzen. |
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| Gemeinsam singen alle zum Abschluss ein Lied über Zusammenhalt, Bildung, Menschenwürde und CARDS. Und sie schwenken dabei die indische, die deutsche und die CARDS-Fahne. | |
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| In kleinen Szenen wurden dann deutsch-indische Verwicklungen und Missverständnisse bei Besuchen aufs Korn genommen. Was soll man sich denn nur unter einer „low marriage“ vorstellen? Ach so, „love marriage“. | ![]() |
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Und überall geht's nach “Ausfahrt”. Das muss ja eine riesige Stadt sein, bestimmt größer als Bombay. |
| Bei den schauspielerisch gelungenen Badezimmergeschichten blieb kein Auge trocken. | ![]() |
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Bei den Tischsitten gibt es in Indien und in Deutschland so manches Fettnäpfchen. |
| Das anschließende reichhaltige, leckere indische Buffet wurde von Frau Shanta Bär und ihrer Mannschaft vom Pfälzer Hof in Schönau zubereitet. | ![]() |
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Deutsch-indische Gespräche am Rande. |
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| Eberhard Mechels, Brigitte Krahe und Eckhard Horsch dankten den Mitgliedern des Vorstands, Lydia Faul und Jochen Timmer mit einer Rose und kleinen Geschenken für ihr Engagement. | |
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Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Tribal-Tanz, den Charlotte und Laura Bengsch zeigten. Die beiden jungen, deutschen Frauen sind Mitglieder der Mosbacher Tribal Style Dance Gruppe „Bedauijat al Farha“.
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| Auch die indischen Gäste waren begeistert. Gemeinsam mit Pushpa und Sandhya, die spontan auf die Bühne gekommen waren, beendeten sie zu viert den Tanz. | |
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Gemeinsam wurde mit kräftiger Unterstützung durch den indischen Chor der CARDS-Song „Randi“ und das „Bala Bata Lied“ gesungen – natürlich in Telugu. Beendet wurde der Abend mit „We shall overcome“. „Es war eine würdevolle und wunderschöne Jubiläumsfeier“, hörten wir am Ende des Abends von allen Seiten und freuten uns über den gelungenen Höhepunkt der diesjährigen Besuchsreise. |
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| Auf wunderbar sachkundige und humorvolle Weise erläuterte Herr von Gemmingen die Geschichte seiner Burg, die um 1200 n. Chr. erbaut worden und seit 550 Jahren nun in der 17. Generation im Besitz der Familie von Gemmingen ist. „Das Besondere an unserer Burg ist, dass sie in ihrer langen Geschichte noch nie zerstört worden ist, das kommt nicht oft vor,“ erläuterte Herr von Gemmingen den interessierten Besuchern. | ![]() |
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Beim Rundgang durch das dreistöckige Museum zeigte uns Herr von Gemmingen eine weitere Seltenheit, nämlich die Holzbibliothek, ein sehr altes Herbarium, bei dem in jedem Buch eine andere Baumart mit Blättern, Früchten und Holz beschrieben wird. |
| Dies sind Beispiele der Holz-Bibliothek. | ![]() |
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In Schaukästen konnten geschichtliche Kampfszenen oder Belagerungen der Burg bestaunt werden. Daneben gab es auch Einblicke in alte Puppenstuben. |
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| Nach einem sehr interessanten Rundgang durch das alte Burggemäuer stellten wir uns noch zu einem Abschlussfoto auf und das CARDS-Team bedankte sich mit einem kleinen Präsent an die Familie von Gemmingen und einem Abschlusslied, das im Burghof mit den hohen Burgmauern eine ungeheure Akkustik entwickelte. | ![]() |
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Am Fuße der Burg besuchten wir dann noch das HolzLand Neckarmühlbach, einen Holzfachmarkt, der ebenfalls der Familie von Gemmingen gehört. Dort erkundeten wir das Angebot an Holzböden und vieles mehr und erklommen zum Abschluss den großen Gabelstapler in der Lagerhalle. |
| Wir bedanken uns bei Herrn von Gemmingen, dass er sich Zeit für uns genommen hat und dem Team von CARDS einen Einblick in die Geschichte der Burg Guttenberg gegeben hat. Herzlichen Dank oder wie es auf Telugu heißt: Wandanalu! |
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| Endlich war es soweit! Die Inder waren angekommen. Die Schülerinnen und Schüler saßen erwartungsvoll in der Aula. Nach der Begrüßung durch Klaus Klinger, dem Rektor der Grafeneckschule führte Sabine Danner vom Verein durchs Programm. |
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Mit dem Bala-Bata-Lied zur Begrüßung wurden die Schülerinnen und Schüler eingestimmt auf das folgende Programm. Die Zuschauer sehen das Theaterstück "Bala-Bata und Menschenrecht" Die Schulglocke läutet, die Kinder versammeln sich in ihrer Bala-Bata. Wie jeden morgen sprechen sie gemeinsam: Bala-Bata - die Hoffnung für Dalits Bala-Bata - der Weg zum Aufstieg Bala Bata - der einzige Weg, unser Weg |
| Dann geht es weiter mit Morgengymnastik. Der D.O. (Bala-Bata-Lehrer) fragt nach den Hausaufgaben, er erklärt, hilft nach und kontrolliert. Sie singen gemeinsam, tanzen einen Stocktanz. Danach gehen die Kinder zu ihrer regulären staatlichen Schule. Die Bala-Batas Schüler und die hochkastigen Schüler kommen auf verschiedenen Wegen zur Schule, die hochkastigen Kinder halten die Bala-Bata-Kinder auf Distanz. Die Bala-Bata-Kinder setzen sich auf die vorderen Bänke, was die hochkastigen sofort verbieten und sie nach ganz hinten schicken. | |
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| Als der Lehrer kommt, auch ein Höherkastiger, flüstern die Kasten-Kinder ihm zu, dass die Dalit-Kinder sich ungebührlich und unverschämt verhalten haben. Daraufhin heißt der Lehrer die Bala-Bata-Kinder, unter dem Vorwand, am nächsten Tag sei eine Inspektion angesagt, den Hof zu säubern, die Toiletten zu reinigen usw., wie immer bei solchen Gelegenheiten. Die Bala-Bata-Kinder stammen aus Scavanger-Familien (Latrinenreinigern). | ![]() |
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Doch die Bala-Bata-Kinder sind über ihre Rechte informiert und sie wissen, dass der Lehrer sie nicht so behandeln darf. Sie diskutieren über das Verhalten des Lehrers, fragen sich warum immer sie putzen und fegen müssen. Sie singen ein Lied, das sie in der Bala Bata gelernt haben, in dem es genau über diese Menschenrechte geht und fragen sich, warum sie zu einem Latrinenreiniger-Leben auf immer verdammt sein sollen. |
| Im zweiten Lied singen sie vom Kampf gegen das Kastensystem" kämpfen gegen das Kastensystem im Kopf und dem Alltag, kämpfen gegen Ungerechtigkeit ..." Sie beschließen zur Schulaufsichtsbehörde zu gehen und ihre Situation zu schildern. Die Schulrätin ist selbst eine Dalit. Sie hört die Kinder an und wundert sich über deren Initiative. "Woher kommt ihr?" fragt sie "Ah! von einer CARDS Bala-Bata!" | ![]() |
| Sie kennt die Bildungsarbeit von CARDS. Sie bittet die Kinder, nichts von ihrem Treffen zu erzählen, sie wird sich darum kümmern. Am nächsten Tag kommt sie selbst zu staatlichen Schule der Kinder. Sie befragt den Lehrer nach der Situation. Er streitet alles ab, woraufhin sich selbst hinaus geht um sich ein Bild zu machen. Sie sieht die Kinder arbeiten, die bestätigen, dass sie diese Arbeit immer tun müssen. Die Kasten-Kinder bestätigen ebenfalls, dass das immer so ist, für sie ist das ja normal und richtig. Die Schulrätin suspendiert den Lehrer vom Dienst. Die Dalits jedoch bitten die Schulrätin den Lehrern nicht seine Arbeit zu nehmen, weil sie nicht wollen, dass er in Armut fällt. Sie wollen, dass er bleiben kann, er soll jedoch alle Schüler gleich gut behandeln. | |
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Für beide Seiten, die Hochkastigen wie die Dalits, soll ein Lernprozess stattfinden, keine Vergeltung, sondern Erkenntnis auf allen Seiten, alle Seiten sollen in Frieden zusammenleben können. Der Lehrer ist überrascht, als die Schulrätin die Suspendierung zurück nimmt, er ist auch dankbar und entschuldigt sich bei den Bala-Bata-Kindern, er verspricht sich zu ändern und umarmt sie sogar. Gemeinsam singen sie ein Lied über die beginnende Veränderung zum Guten. |
| Auch die nächsten beiden Szenen, in denen die Kulturgruppe zeigte, wie Bala-Bata-Kinder ihren Mitmenschen helfen, gaben den Schülerinnen und Schülern Anlass zum Nachdenken. | |
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Den krönenden Abschluss bildete ein rasanter Trommeltanz, den die Zuschauer mit großer Begeisterung aufnahmen und solange „Zugabe, Zugabe!“ riefen, bis die überraschten Inder noch einmal auf die Bühne kamen. |
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Nach dem Auftritt in der Aula gingen je 2 oder 3 InderInnen in eine Klasse, wo es die Gelegenheit zum Gespräch gab. Es wurden gemeinsam Lieder gesungen und getrommelt. |
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| Das Geheimnis "Wie wickelt man einen Sari" wurde gelüftet. | |
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Hier schreibt Salmon seinen Namen in Telugu. |
| Sehr beliebt waren auch die Hennah-Tatoos. Bis zum Schluss war die Gruppe damit beschäftigt die Mädchen und auch die Jungen mit den Tatoos zu verschönen. | ![]() |
| Nach diesem anstrengenden, aber sehr erfolgreichen Programm gab es für die Inder und ihre Begleiter ein Mittagessen, das die Lehrerin Frau Mildenberger mit ihren Schülerinnen und Schülern zubereitet hatte. Vom Essen gibt es leider keine Fotos. Wahrscheinlich war die Fotografin zu hungrig, um dran zu denken. | |
| Gelegenheit zum Wasser holen, doch immer wieder kommen ihr höherkastige Frau zuvor und sie muss sich wieder zurückziehen. Sie muss immer warten bis die höherkastige Frau fertig sind, die unbedingten Vorrang haben, sie hat nicht das Recht Wasser zu holen wann sie will, ganz gleich wie nötig sie es braucht. Die höherkastige sieht sie, beginnt zu schimpfen und heißt sie ärgerlich ihren Krug abzustellen und wieder auf Abstand zu gehen. Widerwillig und sehr darauf bedacht nur ja nicht den Krug der Dalit-Frau zu berühren, gießt sie Wasser hinein. Unterwürfig muss die Dalit-Frau sich dafür bedanken und darf ihren vollen Krug mitnehmen. Ein Mann bewacht den Brunnen und geht kurz weg. Eine Dalit-Frau nähert sich, sie braucht Wasser für ihre Kinder. Sie schleicht sich an den Brunnen und holt Wasser. Der Wächter erwischt sie und schlägt sie brutal. Sie geht in eine Kirche und sucht Trost. Ihre Tochter, die bei CARDS aufs College geht, kommt dazu und klärt sie über ihre Rechte auf. Sie nimmt sie bei der Hand und geht mit ihr zur Polizei. Die Polizei will die Anzeige nicht aufnehmen, aber das Mädchen besteht auf ihre verfassungsmäßigen Rechte. Dem Polizisten bleibt nichts anderes übrig, als die Anzeige aufzunehmen. Er sucht den Wächter auf und erklärt ihm die Situation. Der Wächter ist gezwungen einen Kompromiss einzugehen und freien Zugang für alle zum Brunnen zu gewähren. |
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Beim Regenbogentanz stellen die Inder Symbole Indiens dar: Die Lotosblüte, den Schmetterling und den Pfau. Der Regenbogen steht für die Verbindung zwischen Himmel und Erde. |
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| Während bei Familie Nitsche in der Küche das Essen bereitet wird, nutzen die Besucher die Gelegenheit zum Gespräch. | |
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Reis und die indischen Currys dampfen im Topf. Die Inder langen kräftig zu. Es schmeckt! |
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| Sonniges Wetter lädt zum Spaziergang und zu Gesprächen im Garten ein. |
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Erster Auftritt vor der Stadtkirche in Sinsheim. |


























































































































