CARDS
CARDS
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C ommunity A nd R ural D evelopment S ociety |
Dies bedeutet etwa: Gesellschaft für Gemeinde-Entwicklung in ländlichen Gebieten CARDS wurde 1979 von indischen Dalits als christliche, ökumenische Entwicklungsorganisation im Küstenbezirk Guntur im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh gegründet.
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Zielgruppe dieser Organisation sind die Kastenlosen, die sog. Unberührbaren, Angehörige der Stammesbevölkerung und auch die niedrigsten Kasten, die in den Dörfern unter miserablen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen leben und sich selbst als Dalits = Unterdrückte bezeichnen. Gegründet wurde CARDS von Dr. P. Ranjan Babu und seiner Frau Dr. Svarnalatha Devi. Die Mitarbeiter von CARDS sind Inder, die selbst Dalits sind. Es sind Christen verschiedener Kirchen, aber auch Hindus, Moslems und Buddhisten. Seit 35 Jahren arbeitet CARDS im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh mit Dorfentwicklungsprogrammen für die Weiterentwicklung der Dorfgemeinschaften und gegen Analphabetismus. In Nachhilfeschulen - Bala-Bata-Schulen und speziellen Schulen für Kinderarbeiter - Bala-Hita-Schulen werden die Dalit-Kinder besonders gefördert und Defizite ausgeglichen. In den CARDS-Colleges werden junge Dalits ausgebildet und bekommen so eine Chance auf eine bessere Zukunft. Unterstützung für diese Arbeit bekommt CARDS aus Deutschland von unserem Verein „Partnerschaft in der Einen Welt – Hilfe zur Selbsthilfe - |
| Was tut CARDS? |
| Dorfentwicklung |
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Bildung für Kinder und Jugendliche |
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Ausbildung für
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| Frauen |
Die Dalitfrauen sind in der indischen Gesellschaft dreifach benachteiligt: als Dalit, als Frau und als Ehefrau. Besonders deutlich wird dies im Bildungsbereich (bis zu 95 % sind Analphabetinnen), in ihrer niedrigen Position in der Familie und in der Häufigkeit als Opfer von Gewalttaten. In den Bildungseinrichtungen von CARDS werden Frauen besonders gefördert. Um die Situation der Frauen zu verbessern, setzt CARDS auf Eigeninitiative und Mitarbeit der Frauen. Dies trägt zu einem besseren Selbstbewusstsein der Frauen bei und stärkt ihre Position in Familie und Öffentlichkeit. Bis 2005 wurden durch ein Spar- und Kreditprogramm zahlreiche Frauen dabei unterstützt, sich eine Existenz aufzubauen, insbesondere durch den Kauf einer Büffelkuh. |

