„Hin und weg“ beim Erzählcafé in der Stadtbücherei Sinsheim Erzhlcafe1

Zum Flug einmal rund um die Erde lud Mirjam Schaffer beim Erzählcafé in der Stadtbücherei Sinsheim ein. Die Gäste saßen gemütlich bei Kaffee, Tee und Kuchen in der „Lounge“ und waren schnell „hin und weg“, ganz nach dem Motto des Nachmittags. Ohne Turbulenzen konnten sie die interessanten Erzählungen aus Indien, USA, Australien, Nepal und Ecuador genießen.

Als Reisebegleiterinnen entlockten Mirjam Schaffer und Gisela Frank den Weltreisenden ihre Erlebnisse.

Viel zu kurz war die Zeit für Margit Nitsche, die ihre Eindrücke aus Indien schilderte. In knapp 20 Minuten konnten die Themen nur gestreift werden. Indien als Land der Gegensätze, leuchtende Farben, Frauen in bunten Saris und daneben der Staub und Schmutz der Straßen. Das Kastensystem und wie CARDS durch Bildungsprogramme das Leben der Dalits verbessert.

Im Vergleich zu ihrem ersten Aufenthalt vor 22 Jahren stellte Margit Nitsche fest, dass es damals so gut wie keinen Plastikmüll gab, Essen wurde auf Palmblättern serviert, Reste wurden von Tieren gefressen oder konnten verrotten. Inzwischen hat Plastik Indien erobert, die Abfälle werden aber nach wie vor auf der Straße entsorgt und überschwemmen das Land. Sogar das Nationalgetränk der Inder, der „Chai“ wird nicht mehr in Metallbechern wie früher, sondern in Plastikbechern serviert und die Becher werden nach Gebrauch nicht wie die Metallbecher weiter verwertet, sondern weggeworfen. Damit haben wir Deutsche so unsere Schwierigkeiten. Das zeigte sich auf überraschende Weise, als eine Reisegruppe nach einem Straßentheater-Training mit Bala Bata Kindern gemütlich beim Chai auf dem Balkon saß und die Inderinnen ihre Becher ungeniert über den Balkon in die Büsche warfen. Margit Nitsche: "Wir Deutsche schauten uns an, schauten die Becher an und zögerten. Schließlich ließ sich Lydia ermuntern und warf ihren Becher über das Geländer. Umgehend wurde der Becher vom Wind wieder zurückgeworfen. Wir waren verdutzt und mussten lachen. Eine Inderin nahm den Becher und warf ihn wieder hinunter. Jetzt regte sich kein Lüftchen und der Becher blieb verschwunden." Geheimnisvolles Indien.

Erzhlcafe2In den Pausen war Zeit für Gespräche mit dem Publikum. Margit Nitsche wurde dabei von Steffi König und Ria Paulus unterstützt. Bei vielen BesucherInnen konnte Interesse für Indien und den Verein geweckt werden.

Weiter ging die Reise in die USA, wo Sibylle Fuchs mit ihrer Familie ein Jahr verbracht hatte. Jessy Mehlfeldt erzählte von ihren Reisen nach Australien und Nepal, über die sie ein Buch geschrieben hat. Jens Töniges nahm die ZuhörerInnen mit nach Ecuador in den Regenwald. Jedem hätte man noch stundenlang zuhören können und noch viele Fragen stellen können. Es war wirklich ein interessanter und anregender Nachmittag.

In der RNZ ist dazu am 11.02.2014 ein Artikel erschienen.

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