Der Monsunregen Anfang Oktober 2009 hatte den Fluss Krishna so ansteigen lassen, dass alle ufernahen Dörfer überschwemmt wurden. Besonders der Flussabschnitt zwischen der Stadt Vijayawada und Challapalli, der kurz vor der Mündung des Krishna in den Golf von Bengalen liegt, war von den Wassermassen betroffen. Steffi König, 1. Vorsitzende unseres Vereins berichtet:

„Als wir in dem Überschwemmungsgebiet ankamen, war das Wasser schon verschwunden, aber der Geruch nach Heizöl, die schlammigen Reisfelder und vor allem eine gigantische Baustelle, bei der fieberhaft an der Reparatur eines gebrochenen Dammes gearbeitet wurde, zeigten das Ausmaß der Katastrophe. An diesem Tag waren wir in das Küstengebiet unterwegs, welches 2004 vom Tsunami heimgesucht worden war und wo CARDS mit Hilfe der Heidelberger Aktionsgruppe „Der Boxberg hilft“ ein Heim Sample Image
für Tsunami-Waisenkinder gebaut hat. Auch einige der über 100 Steinhäuser, die unser Verein für betroffene Dalit-Familien finanziert hat, haben wir besichtigt. 
Mit unserem indischen Begleiter Ratnam und einigen Studentinnen des Christian Womens' Junior College fuhren wir in ein Dorf, das an einem Seitenarm des Krishna gelegen war. Dort lebt ein Ureinwohnerstamm – die Yanadi – die ihren Unterhalt durch das Aufstellen von Rattenfallen in den Reisfeldern bestreiten und nebenbei noch vom Fischfang leben.
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Alle 35 Familien waren vom Dammbruch überrascht worden und mussten 3 Tage auf einer nahe gelegenen Flussbrücke ausharren, bis das Wasser abgeflossen war. Von ihrem Hausrat war nicht mehr viel Brauchbares übrig geblieben, zum Glück hatten die Lehmhütten fast unbeschadet das Hochwasser überstanden.
Zusammen mit dem Dorfältesten verteilten wir an jede Familie einen Satz Essgeschirr und ein großes Moskitonetz, unter dem die gesamte Familie nachts Platz hat, da die Gefahr von Malaria durch die Feuchtigkeit stark zugenommen hatte. Von der Regierung hatten die Yanadi 5 l Kerosin zum Kochen und 20 kg Reis erhalten, in diesem Fall eine gute Ergänzung der Maßnahmen mit dem Unterschied, dass CARDS sich auch weiterhin mit regelmäßigen Besuchen und Hilfsangeboten um die Dorfgemeinschaft kümmern wird.  Sample Image
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Eine indische Zeitung berichtet über die Hilfsaktionen, an denen auch Steffi König (1. Vorsitzende) teilnahm.


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Anfang Oktober hatte uns die Nachricht aus Indien erreicht, dass der verspätete Monsun mit gewaltigen Niederschlägen schwere Überschwemmungen über Süd-Ostindien gebracht hat .

In Andhra-Pradesh waren die Flüsse über die Ufer getreten. Der Wasserspiegel war teilweise um mehr als 4 Meter gestiegen. Hunderte von Dörfern waren betroffen.

CARDS hat zwei Flüchtlingslager im Guntur-Distrikt eingerichtet, um die Menschen, die vor den Wassermassen geflohen sind, mit dem Nötigsten zu versorgen.

Im Guntur-Distrikt hatte CARDS mit Hilfsmaßnahmen begonnen und 200 Familien mit Nahrungsmitteln, Geschirr, Kleidung und Decken versorgt. Aus unserem Katastrophenhilfsfonds konnten wir dafür 5.000 € überweisen.  

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Das Mitarbeiter-Team war mit den Studenten der von CARDS gegründeten Colleges unterwegs, um in den  Dörfern  zu helfen. Sie sammelten alle toten Tieren ein und verbrannten sie, um Krankheiten vorzubeugen und kümmerten sich um die diejenigen, die in den Wassermassen Angehörige verloren haben.

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