IMG-20151219-WA0006Anfang Dezember 2015 führten die schwersten Regenfälle seit 100 Jahren in Chennai und der umliegenden Region zu katastrophalen Überschwemmungen. Die Straßen standen meterhoch unter Wasser. Feste Häuser waren durch die Wassermassen praktisch abgeriegelt.

IMG-20151219-WA0038Ihre Bewohner konnten sie tagelang nicht verlassen. Nahrungsmittel und Wasser wurde knapp. Die Stromversorgung wurde abgestellt, um Stromschläge zu vermeiden. Nach dpa-Meldungen sind mindestens 269 Menschen ums Leben gekommen.

Der Pegel des Flusses Adyar, der durch die Stadt fließt, hatte ein als gefährlich angesehenes Maß überschritten, teilte die Wetterbehörde mit. Die Monsunsaison dauert in Indien von Juni bis September, doch in der Zeit des sogenannten "zurückweichenden Monsun" zwischen Oktober und Dezember fällt in den Küstengebieten im Südosten der meiste Regen. Der internationale Flughafen von Chennai musste einige Tage wegen Überflutung geschlossen werden.

Premierminister Narendra Modi hat sich bei einem Flug über die Region ein Bild vom Ausmaß der Schäden gemacht. Er versprach Wiederaufbauhilfe durch die Regierung. Soldaten und Katastrophenschutz-Mitarbeiter waren  im Einsatz.

IMG-20151219-WA0023CARDS hat ein Hilfsprogramm für die betroffenen Familien gestartet. Als das CARDS-Hilfsteam in der zweiten Dezemberwoche in den Slumgebieten von Chennai ankam, waren sie sehr geschockt über die miserablen Bedingungen, in denen die betroffenen Familien derzeit leben müssen. Die Hütten der Dalits waren zerstört und zum großen Teil vollständig weggeschwemmt. Die Familien standen vor dem Nichts.

IMG-20151219-WA0000„Da es immer wieder zu Katastrophen kommt, sei es durch Wirbelstürme, Feuer oder Überschwemmungen, planen wir jedes Jahr einen Betrag von 5.000 € für die Katastrophenhilfe ein. Im Mai und im November 2015 wurden jeweils 2.500 € an CARDS überwiesen, so dass CARDS schnell reagieren konnte,“ so Steffi König, die Vorsitzende des Vereins.

IMG-20151219-WA0020Dr. P. Frank Viswanath, der Vizedirektor von CARDS schickte uns mit den Fotos und Informationen auch seinen Dank: „Dieses spontane Hilfsprogramm konnten wir nur durch eure Unterstützung durchführen und wir bedanken uns bei allen Spendern, die dies möglich gemacht haben“

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Wie schon so oft in der Vergangenheit, konnte CARDS die Menschen unbürokratisch mit den nötigsten Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.


 


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Bis spät abends waren die CARDS-Mitarbeiter unterwegs.

 


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