Besuche zu Kirchentagen

Bei den Kirchentagen 1997 in Leipzig bis zum Kirchentag 2007 in Köln war regelmäßig ein "Culture Team" mit dabei. Gastgeber waren in Kooperation mit unserem Verein die "Evangelische Bezirksjugend Sinsheim" mit dem Bezirksjugendreferent Dieter Gläser und die "ESG Frankfurt" mit Philipp Müller. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern konnten wir die umfangreichen Organisations-Aufgaben bewältigen. 2007 haben sich Mitglieder des Vereins wieder beteiligt. In diesem Jahr war keine indische Gruppe zu Besuch.

  • 2007 - Köln
  • 2003 - Berlin
  • 2001 - Frankfurt
  • 1999 - Stuttgart
  • 1997 - Leipzig

Kirchentag 2007 in Köln

Beteiligung beim „Indischen Dorf“

auf dem Markt der Möglichkeiten                                   

Unser Schwerpunkt:           „Kinderarbeit - Schulen – Bildung“ 

Motto des Kirchentags:      "Lebendig und kräftig und schärfer"

  • Lebendige Partnerschaft mit indischen Dalits – Verständigung über kulturelle Grenzen hinweg, gemeinsam in Aktion.
  • Gemeinsam Kräfte entwickeln – Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Schärfer – Ungerechtigkeit sichtbar machen, Kampf für Gerechtigkeit und Menschenwürde. Dalit is dignified – Dalits sind würdevoll.

Aktionen:             

  •  “Lasten tragen – Steine abnehmen“: "Zuschauer" tragen wie die Kinderarbeiter in Piduguralla einen Korb voll Steine auf dem Kopf. Gegen eine Spende werden Steinketten verkauft. Wenn der Korb leer wird und die Kasse voll ist, können mehr Kinder in die Schule gehen.
  • 1.000 Tafeln für Bala-Bata-Kinder (Nachhilfeschulen)
  •  Mittagessen für die Bala-Hita-Kinder (Schule für ehemalige Kinderarbeiter)

Veranstaltungen auf dem Marktplatz:

3 gemeinsame Veranstaltungen am Donnerstag, Auftritt einer indischen Kulturgruppe, Vorstellung der Aktionen

Unsere Partner:                 

Dalit Solidarität in Deutschland (DSiD)
Ev. Studentengemeinde Frankfurt (ESG)
ev. Kirchengemeinde Öflingen
Ländliche Mädchenschule Khadigram e.V.

Fotobericht 

Vorbereitungen

Im Vorfeld des Kirchentags wurden Flyer, und Infomaterial gedruckt und die Aktionen vorbereitet bis der Drucker heiß lief.

Bei angenehmen Temperaturen im lauschigen Garten unserer Mitglieder Brigitte Krahe und Eckard Horsch haben wir zu viert immerhin 30 Steine eingeknüpft.

Dank fleißiger Familienmitglieder hat die Zahl der Steinketten schließlich noch die magische 100 erreicht.

Stand-Aufbau

Am Mittwoch vor dem Kirchentag herrschte schon Hochbetrieb auf dem Markt der Möglichkeiten. Alle möglichen und unmöglichen Gegenstände wurden durch die Hallen geschleppt. Unser Ziel war das „indische Dorf“. Dort haben wir unsere 3 Aktionen in Szene gesetzt.

Vor dem Start

Bevor die Besucher des Kirchentags in die Hallen strömten mussten wir selbst unsere Aktion ausprobieren

 

Es geht los!

Von Donnerstag bis Samstag waren wir dann im Einsatz. Insgesamt 8 Vereinsmitglieder haben die Kirchentagsbesucher informiert und zum Mitmachen  animiert.

Wer sich einladen ließ ins indische Dorf, wurde durch einen roten oder orangen Punkt auf der Stirn als Kastenhindu oder als Dalit gezeichnet.

 

 

Verwandlung in eine Kinderarbeiterin

 Achtung Steintransport!

Der Korb ist nur halb so voll wie bei den Kinderarbeitern und trotzdem schon sehr schwer.

Der Mittelpunkt des Dorfes war der Brunnen, den der Verein „Mädchenschule Khadigram“ aufgebaut hatte. An den Brunnen dürfen nur die Kastenhindus. Der Dalit muss daneben stehen und warten, ob er etwas Wasser bekommt. Philipp Müller von der ESG Frankfurt, wacht als Bramahne darüber, dass kein Dalit dem Brunnen zu nahe kommt und ihn dadurch verunreinigt.

Nachdenkliche Gesichter und Betroffenheit über die Situation der Dalits und der Kinderarbeiter in Indien.

Besonders die Kinder und Jugendlichen waren beeindruckt.

 

 

Dalits werden vom Tempel vertrieben

Die beiden jungen Frauen fühlen sich nicht ganz wohl, denn ihre Freundinnen mussten als Dalits vor der Türe des Tempels bleiben.

Besonderen Andrang gab es wie immer bei den Henna-Tatoos. Die jungen Inderinnen aus Gujarat, die von der Kirchengemeinde Öflingen unterstützt werden, hatten alle Hände voll zu tun. Ihre kunstvollen, filigranen Tatoos waren sehr begehrt.

Die indische Musik und der Tanz der Inderinnen in ihren bunten Kleidern lockte viele Zuschauer an.

 

Zwischen den Tänzen und Theaterstücken hatten Margit und Jens die Gelegenheit auf unsere Aktionen am Stand aufmerksam zu machen und zu einem Besuch ins indische Dorf einzuladen.

 

Wer gegen eine Spende für die Bala-Hita-Schule eine unserer selbstgeknüpften Steinketten kaufte, der konnte die Last der Kinderarbeiter erleichtern und ihnen den Schulbesuch ermöglichen.

Für 1 € Spende für ein Mittagessen für die Bala-Hita-Kinder konnte man ein kleines Rezeptheftchen erwerben.

Unser 1.000 Tafeln-Turm ist leider nicht voll geworden. Die Aktion muss also weiter gehen.  Auch einige Ketten sind noch zu erwerben.

Es ist uns aber trotzdem gelungen mit unseren Aktionen im indischen Dorf viele Kirchentagsbesucher anzusprechen und die Situation der Dalits bewusst zu machen. Bemerkenswert ist, dass vor allem auch Kinder und Jugendliche sehr interessiert und aufmerksam waren. Erstaunt hat mich auch, wie wenig die Menschen über Indien allgemein und speziell über das Kastensystem wussten.

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