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Aus
dem Info-Flyer der Karl-Kübel-Stiftung zur Ausstellung:
„Sechs
kleine Stationen in Form von Schaukästen wecken Neugierde. Was verbirgt
sich wohl hinter den Türen, die mit indischen griffen versehen sind?
Kasten für Kasten werden die Schüler von einer Hörspielgeschichte auf
einem MP3-Player begleitet. Mit jeder Tür, die sich öffnet, erschließen
sich neue Aspekte eines ganz normalen Tages im Leben des indischen
Jugendlichen Ketan.
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| Bilder auf der Innenseite der Tür und eine Vielzahl
an Requisiten in jedem der Schaukästen illustrieren anschaulich diese
Lebenswelt.“ |
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An 2
Tagen hatten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Kraichgau
Realschule in Sinsheim die Gelegenheit, sich auf diese besondere Reise
nach Indien zu begeben. Während kleine Gruppen sich auf den Weg von
Schaukasten zu Schaukasten machten, konnte sich die übrige Klasse im
Nebenzimmer mit Hilfe verschiedener Arbeitsblätter mit dem Thema Indien
beschäftigen. |
| Vor allem bei der Aktion Tütenkleben waren die SchülerInnen mit Begeisterung dabei. |
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Auf dem Weg durch die Ausstellung wurden die SchülerInnen von Steffi König und Margit Nitsche begleitet. |
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Texte zu den Stationen aus
dem Info-Flyer der Karl-Kübel-Stiftung zur Ausstellung:
1. Schaukasten: Morgens, Ketan steht auf und macht sich für die Schule fertig. Er ist wie immer in Eile, die Mutter drängelt ...
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2. ...
der Großvater bei der Puja (religiöse Andachtszeremonie) und Ketan
verabschiedet sich, er nimmt seine Schulsachen und macht sich auf den
Schulweg ... |
| 3. ... Es begegnen ihm Kinder, die nicht zur Schule gehen, sondern als Papiersammler arbeiten gehen, warum, wieso etc., ... |
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4. ... er ist in der Schule im Englisch-Unterricht und erzählt, wie es dort zugeht, ... |
| 5.
...auf dem Rückweg trifft er seinen Freund im Laden, der die Aufgaben
seines erkrankten Vaters übernehmen muss und nicht mehr in die Schule
kommt, ... |
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6. ...
Ketan kommt heim zur Mutter und Schwester in die Küche und erzählt von
den Kindern, die arbeiten, statt zur Schule zu gehen. Was kann man tun? |
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Zum
Schluss gab es eine Aufgabe für die Schüler: Schreibe auf eine Karte:
Was wünschst du Kindern in Indien, damit sie bessere Zukunftschancen
haben?
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Anschließend konnten die SchülerInnen ihre Fragen stellen und die Tütenklebe-Aktion wurde ausgewertet.
Alle hatte ¼ Stunde an den Tüten gearbeitet und rechneten nun aus, wie viel sie nach 12 Stunden Arbeit verdient hätten.
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| Von den Ergebnissen waren die SchülerInnen einigermaßen erschüttert,
denn ihre Arbeit würde ihnen in Indien einen sehr spärlichen Verdienst
einbringen. Anhand einer Preis-Tabelle konnte ausgerechnet werden, was
sie sich in Indien für ihren Verdienst kaufen könnten. |
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An
diesen beiden besonderen Unterrichtstagen bekamen die SchülerInnen auf
unterhaltsame Weise einen Eindruck vom Leben in einer ganz anderen Welt.
Entworfen
und gestaltet wurde die Ausstellung von Renate Tietz, im Rahmen der
Jugendaktion „Eine Welt leben lernen“ der Karl-Kübel-Stiftung, Bensheim.
Das Hörspiel wurde gesprochen von Lehrern und Schülern der Martin
Luther Schule in Rimbach.
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