Ehrenamt15aZu einem „Ehrenamtstag“ hatte die Stadt Sinsheim Ehrenamtliche aus örtlichen Vereinen eingeladen. Neben Vorträgen und Workshops konnten sich die Vereine auf einem kleinen „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren. Mit einem Infostand haben Steffi König, Ria Paulus und Margit Nitsche unseren Verein vertreten. Bei einem Glas Chai konnten sich die TeilnehmerInnen über CARDS und „Partnerschaft in der Einen Welt – Hilfe zur Selbsthilfe“ informieren.

Weiterlesen: Ehrenamtstag im Rathaus...

Integration

Enabling the disabled
- Integration durch Förderung

Seit etwa einem Jahr gibt es im CRAC, dem Zentrum für Kinderrechte im Steinbruchgebiet von Piduguralla, eine neue Klasse für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Einen Bericht mit Fotos über die Anfangszeit in dieser speziellen Klasse finden Sie hier.

Auch sonst gibt es einiges aus dem CRAC und der Bala-Hita-Schule für ehemalige Kinderarbeiter zu berichten.

Der Aufbau und das erste Jahr wurde mit Unterstützung von "Bild hilft - ein Herz für Kinder e.V." ermöglicht. Die weitere Durchführung wird durch Spenden an den Verein gesichert.


Vision 2020 - Kleinkredite für Frauen

Brunnenprojekt “Lebendiges Wasser”

Altenheim - Gertrud Home

Deevana

Fortbildungsseminar für Gemeindepfarrer aus Dalit-Gemeinden

Wasserwagen

 

 

Brunnenprojekt 

“Lebendiges Wasser” 

Brunnenbohrungen in den von Trockenheit betroffenen Gebieten Prakasam und Guntur

Im Juni 2007 sind die Gebiete Andhra Pradesh, Karnataka und Mumbai von schweren Regenfällen betroffen. Ein Wirbelsturm hat zahlreiche Dörfer zerstört. Viele Menschen wurden obdachlos und viele müssen hungern. CARDS hat Hilfsprogramme für die betroffenen Gebiete in Andhra Pradesh gestartet.

Trotz der heftigen Regenfälle in der Monsunzeit leiden weite Gebiete in Indien unter einer anhaltenden Dürre, besonders in den Sommermonaten von März bis Juni. In den letzten Jahren gab es Zeiträume, in denen es kaum geregnet hat. Und wenn es regnet, dann so heftig, dass es ganze Dörfer und auch die Ernte zerstört.

Im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh herrscht eine extreme
Wasserknappheit und die Bezirks- und Stadtverwaltung steht vor enormen Schwierigkeiten, die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen.

CARDS hat festgestellt, dass diese Wasserprobleme vor allem in den Bezirken Prakasam und Guntur, insbesondere in den Sommermonaten auftreten. Wasser ist Leben und ein Brunnen/Wasserpumpe ist eine große Chance für die Menschen, ihren täglichen Wasserbedarf zu decken.

Die Pflege und Wartung des Brunnens wird einer lokalen Frauengruppe übergeben. Die Frauen kümmern sich um anfallende Reparaturen und sammeln das dafür erforderliche Geld vor Ort ein.

Die ausgewählten Orte sind stark von der Trockenheit betroffen. Meist muss die älteste Tochter der Familien zum bis zu 6 km entfernten Brunnen laufen, um 7 l Wasser zu holen. Da sie jeden Tag mindestens 10 km zurücklegen muss, kann sie nicht zur Schule gehen.

Daher möchte CARDS 2 Tiefbrunnen/Wasserpumpen in ausgewählten Dörfern installieren. Es wäre großartig für die Menschen in den Dörfern, einen Brunnen zu haben. Dadurch könnten auch die älteren Töchter wieder täglich die Schule besuchen.

Die von CARDS ausgewählten Dörfer sind Dalitdörfer. Da die Dalits in der Regel bei der Wasserversorgung benachteiligt sind, die Brunnen der Kastenhindus nicht benutzen dürfen, ist dies besonders wichtig.

 

Altenheim - Gertrud Home

Armut hat viele Folgen. Alte Menschen werden obdachlos oder von ihren Familien verstoßen, die sie nicht mehr ernähren können. In den Altenheimen von CARDS finden sie ein neues Zuhause, in dem sie einen Lebensabend in Würde verbringen können, z.B im "Gertrud Home for the Aged" in West-Godavari.

Die Familie des Sohnes muss die Eltern im Alter versorgen.

Alte Menschen, die keine Familie haben, alte Menschen, die von der Familie verstoßen werden

  • verlieren ihre gesellschaftliche Stellung,
  • leben ohne jede Sicherheit,
  • müssen hungern,
  • müssen auf der Straße leben und betteln.

Einige finden ein Heim im "Gertrud Home"

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Küche im "Gertrud Home"

 

 

Deevana

Deevana heißt Segen. Ein Segen war im Dürre-Jahr 2003 das Projekt „Deevana“ für 2.000 alte Menschen in den Dalitdörfern, die von CARDS mit Hilfe unserer Spenden wenigstens eine Mahlzeit am Tag bekommen haben.

Viele alte Menschen sind in Not. CARDS würde Deevana gerne fortführen, aber hierfür fehlen die Geldmittel.

Während Anfang des Jahres 2003 die Menschen an anderen Orten mit Hochwasser zu kämpfen hatten, herrschte im süd-ostindischen Bundesstaat Andhra Pradesh seit mehr als neun Monaten eine Dürre. In dieser von Landwirtschaft geprägten Region waren dadurch viele Menschen ohne Arbeit und damit in ihrer Existenz bedroht. Die Ernte fiel in diesem Jahr komplett aus. Die Hilfsprogramme der indischen Regierung "Food for Work" (Essen für Arbeit) und die Speisung für Schulkinder erreichten längst nicht alle, die von der Dürre betroffen waren. "Es trifft vor allem die alten Menschen, die nicht mehr arbeiten können und somit vom Staat keine Unterstützung erhalten", berichtete P. Ranjan Babu. In dieser Notsituation haben wir CARDS dabei unterstützt, das Überleben der alten Menschen sicherzustellen.

Durch die anhaltende Dürre war auch die Wasserversorgung in den Slums und Dalitdörfern gefährdet. In einem Slum in Guntur konnte der Einsatz eines Tankwasserwagens helfen, der mit Unterstützung unseres Vereins angeschafft wurde. Es konnte dadurch auch verhindert werden, dass das CARDS-College in Deenapur wegen Wassermangels geschlossen werden musste.

 

Fortbildungsseminar für Gemeindepfarrer aus Dalit-Gemeinden

Schwerpunkte der mehrtägigen Workshops sind:

  • Studium und Verstehen der Geschichte der Dalits.
  • Die Ursachen und Gründe identifizieren, warum Dalits Christen wurden.
  • Verstehen und Anwenden der biblischen Botschaft als Ermutigung für die Armen und Unterdrückten (Dalit-Theologie).
  • Umsetzung in konkrete Aktionen und praktische Hilfe.
  • Vorbereitung von Bibelstudium der Dalits, Gottesdienstformen und Liedern

Kirchen sind wichtige Versammlungsorte in den Dalit-Gemeinden der ländlichen Bezirke. Die Gemeindepfarrer haben dort eine zentrale Stellung. Während ihrer Ausbildung in den theologischen Colleges erfahren die Pfarrer allerdings wenig über die Lebensumstände und Nöte der Dalits und ihrer Familien mit denen sie arbeiten, z.B. über die Situation der Wanderarbeiter, die Zwänge der Kinderarbeit oder die gesellschaftliche Ächtung der Witwen.

Das Leben dieser ausgestoßenen Dalits, der biblische Bezug und dessen praktische Umsetzung steht im Mittelpunkt des Predigerseminars. Das Interesse bei den Pfarrern ist groß. Sie benötigen theologische und praktische Unterstützung für ihre schwierige Arbeit bei der Bewältigung der zahlreichen Probleme in ihren Gemeinden.

 

Wasserwagen

Für die ca. 250 Millionen Dalits (Kastenlose) in Indien ist der Zugang zu Trinkwasser verbunden mit Diskriminierung, Demütigung und Unterwerfung. Über 20% der kastenlosen Bevölkerung Indiens haben überhaupt keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser.

Für die Dalitfrauen in ländlichen Regionen bedeutet dies,

  • jeden Tag einen langen Fußmarsch auf sich nehmen zu müssen, da alle nahe gelegenen Wasserquellen den oberen Kasten vorbehalten sind.
  • dass sie ihr Wasser grundsätzlich flussabwärts holen müssen, wo das Wasser weniger sauber und von schlechter Qualität ist.
  • In Städten leben die Dalits oftmals in Slumgebieten,
  • in die keine Wasserleitungen führen.
  • wo sie auf die tägliche Zufuhr von Trinkwasser angewiesen sind und häufig einen überhöhten Preis dafür zahlen müssen.

Mit Spenden des Vereins konnte CARDS 2 Wasserwagen anschaffen. Auch 2014 kamen die Wasserwagen wieder zum Einsatz, als bei einer Hitzewelle von über 45° das Wasser knapp wurde.

NBH2014
"Euer Kummer wird sich in Freude verwandeln" - unter diesem Motto stand am 19.10.2014 der Gottesdienst in der Stadtkirche in Neckarbischofsheim. Mit der Kollekte wurde der Wiederaufbau des Mädchenheims nach der Hochwasserkatastrophe unterstützt. 
 
Im Anspiel begegneten sich zwei Dalit-Frauen und erzählten davon, wie sich ihr Kummer in Freude verwandelt hat, weil sie durch die Unterstützung von CARDS eine Ausbildung machen konnten und jetzt ihre Familien finanziell unterstützen können.

Weiterlesen: Gottesdienst für CARDS

Betterplace

Bildungsspender

 

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