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Endlich ist es soweit! Die ersten Mädchen sind im GIRL-Mädchenheim eingezogen.

Im 1., 2. und 3. Stockwerk wurde ein Wohnheim für die Studentinnen des Deenapur-College eingerichtet. Im Erdgeschoss ist das GIRL-Mädchenheim und in den anderen drei Stockwerken sollen jeweils 100 College-Mädchen untergebracht werden.

Für die College-Mädchen bedeutet das Mädchen-Hostel ein sicheres Zuhause und Privatsphäre und gibt ihnen die Möglichkeit abends an Computer- und Schneiderkursen teilzunehmen. Für die Mädchen aus dem GIRL sind die College-Studentinnen große Vorbilder, die sich um sie kümmern und auch mit ihnen spielen.

Zwei ehemalige CARDS-Studentinnen haben die Leitung übernommen. Eine Computerfachkraft und eine Schneiderin haben dmait begonnen Kurse zu geben. Es gibt eine zusätzliche Köchin, die speziell für die Bedürfnisse der GIRL-Mädchen kocht.

Nach der Einweihung des Gebäudes 2011 kam es leider zu Verzögerungen bei der Genehmigung. Durch den Einsatz von Dr. Svarnalatha Devi konnte eine Sondergenehmigung erwirkt werden, die allerdings erstmal nur für wenige Kinder gilt. Die ersten 3 Mädchen, die jetzt eingezogen sind, wurden schon vorher von CARDS betreut. 68 weitere Mädchen wurden schon gefunden und warten auf Aufnahme. Im GIRL können 100 Mädchen Aufnahme finden. CARDS hofft darauf, bis Juni die offizielle Genehmigung für 50 Mädchen zu erhalten.

Die Spendenaktion für das GIRL-Mädchenheim begann mit dem Adventsbrief 2007/2008 unter dem Titel: „Mädchen stark machen für ein Leben in Würde“ und wurde 2009-2011 unter „GIRL-Mädchenheim – ein Haus der Zukunft“ fortgeführt. Mit den Spenden konnte das Grundstück finanziert werden und später der Bau des Gebäudes – insgesamt waren 56.000 € erforderlich. Für das Projekt wurden bisher 90.149 € Spenden an CARDS überwiesen. Damit können auch schon die ersten Kosten für die Unterbringung der Mädchen bestritten werden. Die Unterbringung und Verpflegung für 1 Mädchen beträgt jährlich ca. 200 €.

Die Aufnahmebestimmungen erfordern einigen Aufwand. Die Kinder müssen polizeilich gemeldet werden, damit festgestellt werden kann, ob sie vielleicht gesucht werden. Das ist schwierig, weil oft nicht klar ist, woher die Mädchen kommen, geschweige denn, dass eine Geburtsurkunde vorliegt. Eventuell vorhandene Angehörige müssen durch ihre Unterschrift bestätigen, dass CARDS nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn die Kinder aus dem Heim weggehen. Dafür müssen sie natürlich erstmal ausfindig gemacht werden. Wenn sie im GIRL aufgenommen werden, werden die Kinder amtlich registriert, damit sie auch auf die Schule gehen können.

Einweihung am 12.01.2011

Zum Grußwort des Vorstands

girlaEndlich - am 12. Januar 2011 war es soweit - der Bau des GIRL Mädchenheims war fertig gestellt und konnte eingeweiht werden!

Unter dem Motto "Mächen stark machen - für ein Leben in Würde" wurde 2008 die Spendenaktion für das GIRL gestartet.

Nun - zum Jahresbeginn 2011 - konnte unser Mitglied Xaver Huber bei der Einweihung des Mädchenheims dabei sein. Er schreibt uns dazu:

chor"Am Einweihungstag war schönes Wetter, es wurde aber, der Jahreszeit entsprechend schnell dunkel. Der eingeladene Minister for Rural Development der Regierung von Andhra Pradesh konnte leider nicht kommen, da kurz zuvor ein Autounfall mit mehreren Toten war und er für diesen Bereich zuständig war.

Die Einweihung selbst fand in bekannter Weise statt, mit Enthüllung der Tafel und dem Aufschlagen von Kokosnüssen.

pict0650Die Bänder an den Türen der (ich glaube 7) Räume wurden jeweils von verschiedenen CARDS-Mitarbeitern (eines von mir) zerschnitten und dann der Raum betreten und umrundet.

Der letzte Raum wurde von einem am Bau beteiligten Arbeiter und dem Wachmann eingeweiht.

trommeltanzVon den Rednern wurde die Bedeutung des Kürzels GIRL erklärt, das diesmal wirklich einen Sinn ergibt und ich habe die Rede des Vereins vorgetragen. Rathnam, als Vertreter von CARDS, hat es in seiner Rede auf einen kurzen Nenner gebracht und gesagt: "Wie die Geburt Jesu für die Menschen eine gute Nachricht war, so war der Bau dieses Heims für die Mädchen, die darin wohnen werden, eine gute Nachricht."

tanz-aDas anschließende "Cultural Program" war sehenswert. 3 junge Stammesanghörige mit  roten Stirnbändern haben mit viel Energie getanzt und gesungen. Die Studentinnen hatten mit dem Trommler Dilip geübt, das klang sehr gut und war zusammen mit ihren artistischen Einlagen wirklich sehenswert. Auch der traditionelle Stocktanz durfte nicht fehlen. Ein Highlight war eine Studentin, die reich geschmückt, klassische Hindi-Tänze unglaublich perfekt vortrug.

Danach gab es Abendessen und es wurde etwas kühl, ungewöhnlich für die Gegend."

 

Fortschritte beim Bau des GIRL-Mädchenheims

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Es geht voran mit dem Bau des GIRL-Mädchenheims. In typisch indischer Bauweise wächst das Gebäude.  Der Rohbau des Erdgeschosses steht und die Vorbereitungen für das erste Stockwerk sind getroffen.

Für dieses Projekt benötigen wir weiterhin Spenden. Bis zur Fertigstellung müssen noch 10.000 € zusammen kommen. 

Unsere Spendenaktion für das GIRL-Mädchenheim war ein Erfolg!

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Die Spendenaktion für das GIRL-Mädchenheim begann mit dem Adventsbrief 2007/2008 unter dem Titel: „Mädchen stark machen für ein Leben in Würde“. Bis Januar 2009 gingen insgesamt  23.000 € Spenden dafür ein. Davon konnte CARDS ein Grundstück von etwa einem halben Acre (= 2023 m²) erwerben, das an das Deenapur-College angrenzt. Und es konnte mit dem Hausbau begonnen werden– insgesamt waren dafür 56.000 € erforderlich.

Deshalb wurde die Aktion 2009-2011 unter dem Motto „GIRL-Mädchenheim – ein Haus der Zukunft“ fortgeführt. Für das Projekt wurden bis 2011 insgesamt 90.000 € Spenden an CARDS überwiesen. Damit konnten auch schon die ersten Kosten für die Unterbringung der Mädchen bestritten werden. Die Unterbringung und Verpflegung für 1 Mädchen beträgt jährlich ca. 200 €.

Die Aufnahmebestimmungen erfordern einigen Aufwand. Die Kinder müssen polizeilich gemeldet werden, damit festgestellt werden kann, ob sie vielleicht von den Eltern gesucht werden. Das ist schwierig, weil oft nicht klar ist, woher die Mädchen kommen, geschweige denn, dass eine Geburtsurkunde vorliegt. Eventuell vorhandene Angehörige müssen durch ihre Unterschrift bestätigen, dass CARDS nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn die Kinder aus dem Heim weggehen. Dafür müssen sie natürlich erstmal ausfindig gemacht werden. Wenn sie im GIRL aufgenommen werden, werden die Kinder amtlich registriert, damit sie auch auf die Schule gehen können.



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Ausstellung der Karl-Kübel-Stiftung  
an der Kraichgau Realschule Sinsheim

Eine audiovisuelle Reise zu Kindern
in einer indischen Kleinstadt
zum Sehen, Hören, Riechen und Fühlen  

 

Aus dem Info-Flyer der Karl-Kübel-Stiftung zur Ausstellung:

„Sechs kleine Stationen in Form von Schaukästen wecken Neugierde. Was verbirgt sich wohl hinter den Türen, die mit indischen griffen versehen sind? Kasten für Kasten werden die Schüler von einer Hörspielgeschichte auf einem MP3-Player begleitet. Mit jeder Tür, die sich öffnet, erschließen sich neue Aspekte eines ganz normalen Tages im Leben des indischen Jugendlichen Ketan.

Sample ImageBilder auf der Innenseite der Tür und eine Vielzahl an Requisiten in jedem der Schaukästen illustrieren anschaulich diese Lebenswelt.“

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An 2 Tagen hatten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Kraichgau Realschule in Sinsheim die Gelegenheit, sich auf diese besondere Reise nach Indien zu begeben. Während kleine Gruppen sich auf den Weg von Schaukasten zu Schaukasten machten, konnte sich die übrige Klasse im Nebenzimmer mit Hilfe verschiedener Arbeitsblätter mit dem Thema Indien beschäftigen.Sample Image

Vor allem bei der Aktion Tütenkleben waren die SchülerInnen mit Begeisterung dabei.

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Auf dem Weg durch die Ausstellung wurden die SchülerInnen von Steffi König und Margit Nitsche begleitet.

Texte zu den Stationen aus dem Info-Flyer der Karl-Kübel-Stiftung zur Ausstellung:

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1. Schaukasten: Morgens, Ketan steht auf und macht sich für die Schule fertig. Er ist wie immer in Eile, die Mutter drängelt ...

 

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2. ... der Großvater bei der Puja (religiöse Andachtszeremonie) und Ketan verabschiedet sich, er nimmt seine Schulsachen und macht sich auf den Schulweg ...

 

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3. ... Es begegnen ihm Kinder, die nicht zur Schule gehen, sondern als Papiersammler arbeiten gehen, warum, wieso etc., ...

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4. ... er ist in der Schule im Englisch-Unterricht und erzählt, wie es dort zugeht, ...

 

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5. ...auf dem Rückweg trifft er seinen Freund im Laden, der die Aufgaben seines erkrankten Vaters übernehmen muss und nicht mehr in die Schule kommt, ...

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6. ... Ketan kommt heim zur Mutter und Schwester in die Küche und erzählt von den Kindern, die arbeiten, statt zur Schule zu gehen. Was kann man tun?

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Zum Schluss gab es eine Aufgabe für die Schüler: Schreibe auf eine Karte: Was wünschst du Kindern in Indien, damit sie bessere Zukunftschancen haben?   

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Anschließend konnten die SchülerInnen ihre Fragen stellen und die Tütenklebe-Aktion wurde ausgewertet.

 

Sample ImageAlle hatte ¼ Stunde an den Tüten gearbeitet und rechneten nun aus, wie viel sie nach 12 Stunden Arbeit verdient hätten.

Von den Ergebnissen waren die SchülerInnen einigermaßen erschüttert, denn ihre Arbeit würde ihnen in Indien einen sehr spärlichen Verdienst einbringen. Anhand einer Preis-Tabelle konnte ausgerechnet werden, was sie sich in Indien für ihren Verdienst kaufen könnten.

An diesen beiden besonderen Unterrichtstagen bekamen die SchülerInnen auf unterhaltsame Weise einen Eindruck vom Leben in einer ganz anderen Welt. 

Entworfen und gestaltet wurde die Ausstellung von Renate Tietz, im Rahmen der Jugendaktion „Eine Welt leben lernen“ der Karl-Kübel-Stiftung, Bensheim. Das Hörspiel wurde gesprochen von Lehrern und Schülern der Martin Luther Schule in Rimbach.

Bilder der Ausstellung vom 30.06. und 01.07.2011

Im November 2012 wurden 22 Häuser für hochwassergeschädigte Yanadi fertig gestellt. Mit 1.500 € hat unser Verein die staatlichen Zuschüsse ergänzt. Damit können die noch anstehenden Arbeiten an den Häusern erledigt werden.


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Das Dorf “Edupalli” liegt 6 km entfernt vom Meer. Es leben dort 280 Familien, darunter 22 Familien der „Yanadi Tribes“. Die Yanadi, ehemals ein Nomadenstamm, sind seit 50 Jahren in dem Dorf ansässig.

Weiterlesen: Häuser für die Yanadi...

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