Thrift

Development process is strengthened - only when women are involved

Der Entwicklungsprozess wird nur dann gestärkt, wenn Frauen beteiligt sind

 

Mit diesem Motto setzt CARDS Hoffnungen in die Frauen und weckt zugleich den Glauben der Frauen, dass sie die Stärke und Macht besitzen, die Verhältnisse ändern zu können. 

 

CARDS fördert Mädchen und Frauen in verschiedenen Projekten

Im Rahmen der Vision 2020 wurde von 1999 - 2004 ein Kleinkreditprojekt für Frauen durchgeführt und Spargruppen (Thriftgroups) gegründet und betreut.

Die bessere Bildung und die Erfahrung der Wirksamkeit der Spargruppen für die Verbesserung der privaten Lebensumstände und auch Lebensbedingungen in den Dorfgemeinschaften haben die verantwortliche Beteiligung von Frauen gefördert. Mit Mut und Ausdauer verbessern die indischen Dalit-Frauen langsam ihre Lebensgrundlage.

Schrittweise verändern dadurch die Dalit-Frauen ihre gesellschaftliche Position, die auch Heute noch, vor allem in ländlichen Gebieten, bestimmt ist von Abhängigkeit, Geringschätzung und Unterdrückung, die in diesem Gedicht zum Ausdruck gebracht wird:

 DER TAG, AN DEM DU GEBOREN WURDEST

Der Tag, an dem du geboren wurdest, meine Tochter,

Mein Gott, mir war, als würde ich in die Erde versinken.

Der Tag, an dem du geboren wurdest, meine Tochter,

Es war eine dunkle, traurige Nacht,

Meine Schwiegermutter und Schwägerin

weigerten sich, Lampen anzuzünden.

Und mein Herr und Meister sprach barsch mit mir.

Ah! Welch ein Unglück war deine Geburt, meine Tochter,

dass bei dem Anlass die Götter die Erde verließen.

 

Zitiert nach: Christa Wichterich, SHREE SHAKTI-Frauen in Indien:
Von der Stärke der Schwachen.

Was es bedeutet Dalit zu sein.

Videos zum Thema "Unberührbarkeit"
 

Dalit - diesen Begriff setzen die Dalits ihrer traditionellen Bezeichnung als "Unberührbare“ entgegen.

Obwohl es Unberührbarkeit nach dem Gesetz und der indischen Verfassung nicht mehr geben darf, sind die Dalits vielfachen Benachteiligungen ausgesetzt und werden gesellschaftlich geächtet.


DALITs                              = Ausgestoßene

                               = Verachtete

= Kastenlose

  = niedrigste Kasten

 = Angehörige der Stammesbevölkerung

 

DALIT sein, heißt durch die Geburt verurteilt 

  • zu einem Leben in Apartheid
    in gesellschaftlicher Ächtung

    unter miserablen sozialen Bedingungen

  •  zu Armut
    entwürdigende Arbeitsbedingungen
    Wohnen im Slum

    eingeschränkter Zugang zu Wasser

  • zu Kinderarbeit

  • zu Analphabetismus

 

„Dalit is dignified” - Menschenwürde für DALITs

Nicht länger unberührbar ! 

Solidarität mit DALITs in Indien


Skizze der Sozial- und Kulturordnung Indiens

Kasten2

Das Kastensystem

Das Kastensystem basiert auf dem Hinduismus. Die einzelnen Kasten „entstanden“ aus den verschiedenen Körperpartien des allumfassenden Hindugottes Brahma. Aus Brahmas Kopf entstand die Priesterkaste, aus seinen Schultern die Kriegerkaste, aus seinem Bauch die Händlerkaste und aus seinen Beinen die Bauern- und Handwerkerkaste.

Kasten1

Die Dalits stehen außerhalb/ unterhalb des Kastensystems und damit der Gesellschaft. Sie stammen nicht vom Gott Brahma ab und werden daher als wertlos und unrein betrachtet.

Kastensytem

 

Unberührbarkeit

Keine Spuren hinterlassen:

Mit einem Besen die Spuren verwischen.

 

Die Straßen nicht „verunreinigen“:

Einen Spucknapf  bei sich tragen.

 

Keinem Höherkastigen zu nahe kommen. Schon durch den Schatten wird er „verunreinigt“:

Sich mit Klappern und Rufen bemerkbar machen, dass niemand einem zu nahe kommt.

 

Ein Unberührbarer,

darf nur Kleider von Toten tragen.

darf keine Schuhe tragen.

darf sich nicht mit einem Schirm vor der Sonne schützen.

darf einem Höherkastigen nicht aufrecht ins Gesicht sehen.

 

So war es Früher - Aber auch Heute noch stehen die Dalits buchstäblich am Rande der Gesellschaft: In abgesonderten Wohngebieten, in verachteten Berufen, verurteilt zu einem Leben in Armut.

Nicht länger unberührbar !

"Unberührbar" zu sein, ist ein Makel mit dem man geboren wird. Über viele Jahrhunderte haben die Kastenlosen ihren Status als "Unberührbare" verinnerlicht. Sie haben die Schande ihrer Geburt und ein Leben in Armut, Unterdrückung und Not als unvermeidliches Schicksal ertragen.

„Dalit“ bedeutet dagegen: unterdrückt, zertreten, geschlagen und bezeichnet damit ein Unrecht, das jemandem von außen angetan wird. Sich selbst als Mensch zu begreifen und nicht länger als unberührbar akzeptieren, ist für den einzelnen und erst recht für die Dalits allgemein ein  langwieriger Prozess. Eine wichtige Rolle, diesen Prozess in Gang zu setzen, spielten christliche Missionare, die die „Unberührbaren“ mit anderen Augen sahen und ihnen erstmals Zugang zu Bildung verschafften.

Das Kastenwesen und seine geschichtlichen Hintergründe

Das Kastenwesen ist eines der Hauptmerkmale der indischen Gesellschaft. Die gesellschaftliche Stellung wird durch die Kaste bestimmt.

Der Mensch wird in eine Kaste hineingeboren und bleibt dort !

In Indien trägt jeder die Zeichen des Lebensbereiches, dem er angehört, an sich. Durch seine Kleidung und seinen Schmuck, durch das Zeichen seiner Kaste und seines Gewerbes, ist er auf den ersten Blick erkennbar. Die unverheiratete Frau, die Gattin, die Witwe trägt ein kennzeichnendes Gewand.

Jeder Mensch steht in einer klar umrissenen Ordnung festgelegter und sorgfältig befolgter Normen und Tabus. Was man essen und nicht essen, was man suchen und was man meiden, mit wem man verkehren, speisen und sich verheiraten soll, all diese persönlichen Angelegenheiten sind genau geregelt, und sowohl versehentliche wie absichtliche Übertretungen werden streng geahndet.

Außerhalb des Kastensystems und damit außerhalb der menschlichen Gesellschaft stehen die Kastenlosen. Die sogenannten „Unberührbaren“. Seit der Unabhängigkeit Indiens 1947 ist die „Unberührbarkeit“ und jede Form von Diskriminierung gemäß der indischen Verfassung (Artikel 14 - 17, www.verfassungen.net/in/verf49-i.htm) offiziell abgeschafft. Es gibt zahlreiche Gesetze, die die Dalits vor Diskriminierung und Ausbeutung schützen sollen und es wurden verschiedene staatliche Programme gestartet, um die ökonomische Situation von Dalits zu verbessern. Trotzdem sind die Kasten und Normen auch heute noch wirksam und bestimmen das Leben in der Gesellschaft.

Ursprünglich aus vier Kasten (Brahmanen = Priester, Kshatrias = Krieger und Könige, Vyshas = Händler und Kaufleute und Shudras = Bauern und Handwerker) entstanden, gibt es heute über 5.000 Kasten, die im Laufe der Jahrhunderte durch Aufsplitterung der einzelnen Kasten zustande kamen. Die Kaste bestimmt das Schicksal eines jeden Inders von Geburt an, die Wahl des Ehepartners wie auch der Beruf sind vorbestimmt.

Um den Einfluss des Kastenwesens auf das heutige Indien besser verstehen zu können, hilft ein Blick in die indische Urgeschichte, wo die Grundlagen der heutigen Kastengesellschaft gelegt worden sind.

In den Jahren 2.500 - 1.750 vor Chr. finden wir das erste staatliche Leben in Indien. Aus dieser Zeit fand man im Industal Überreste von Städten, die auf eine städtische Hochkultur, ähnlich der der Inkas und Mayas in Südamerika, schließen lässt. Das Indusvolk war hoch entwickelt, besaß eine eigene Sprache und Religion, die Städte waren für diese Zeit sehr fortschrittlich (Häuserbau, Kanalisation etc.).

Als Vorfahren des Industalvolkes werden heute drawidische Völker angenommen. Neben dem Indusvolk existierten verschiedene "tribals" (Stämme), die hauptsächlich in den tropischen Regenwäldern lebten. Die Hochkultur des Industales erreichte ihre Blütezeit im 18. Jh. vor Chr., kurz darauf ging sie aus bisher nicht geklärten Gründen unter.

Mit der Einwanderung der arischen Völker (1.700 - 1.400 v. Chr.), die vom Ural her in den Norden Indiens kamen, brach in Indien eine neue Zeit an. Die arischen Einwanderer waren hellhäutige Krieger, die von ihrer Kriegsausstattung her dem Indusvolk weit überlegen waren, aber von der Bildung eines Staates noch wenig Ahnung hatten.

Von Anfang an entstanden in den Augen der Arier zwei Gruppen: Arier und Nichtarier, aus denen sich später Kasten entwickeln sollten.

Zur Legitimation ihrer Macht bestimmten die Arier drei Hauptkasten: Die Priester, die neben den Königen und Kriegern einen großen Einfluss auf den Staat der Arier hatten, und als dritte Kaste die Händler, Geschäftstreibenden und Großgrundbesitzer. Zwischen den Priestern und den Kriegern bestand eine zweck-notwendige Abhängigkeit: Die einen besaßen geistige, die anderen kriegerische Macht. Beide Gruppen setzten sich durch ihre Macht und das Privileg, die heiligen Schriften lesen zu dürfen, von der dritten Kaste ab. Aus den Drawiden, die diesen kulturellen Einfluss sowie die Religion der Arier akzeptierten, entwickelte sich eine neue Gruppe: die Shudras (Handwerker, Sklaven, Bauern). Sie galten als von den Ariern erobert und waren gut genug, den anderen drei Gruppen im gemeinsamen Lebensraum die Dienstleistungen beizusteuern. Sie hatten nicht das Recht auf eigene religiöse Schriften und durften nicht opfern. Sie waren durch Unterwerfung minderwertig.

Aus einer weiteren Gruppe, die die arische Religion (Hinduismus) und Kultur nicht akzeptierte, entstanden die Kastenlosen. Jene standen außerhalb des Hinduismus und hatten weder religiöse noch politische Rechte. Sie waren verstoßen und verrichteten von da an die Arbeiten, die ein Hindu nicht mit seiner Religion vereinbaren konnte und wollte.

Sie arbeiteten z.B. als Wäscher, Latrinenreiniger, Müllbeseitiger, Schuster und vor allem Landarbeiter. Im Lauf der Zeit veranlasste der Druck der Gesellschaft die Kastenlosen, den hinduistischen Glauben anzunehmen oder später auf andere Religionen (Islam, Christentum) auszuweichen.

Die zentralen Inhalte des Hinduismus sind der Glaube an die Wiedergeburt (Reinkarnation) und die Vorherbestimmtheit des Schicksals (Karma). Ziel eines jeden Hindus ist daher die Führung eines gesetzestreuen Lebens, um eine Kaste höher wiedergeboren zu werden. Der Glaube an das Karma erlaubt es einem Hindu nicht, sich gegen unwürdige Zustände in seinem jetzigen Leben zu wehren. Bis heute verhindert das Kastenwesen dadurch die Entwicklung einer chancengleichen Gesellschaft.

Die Leidtragenden dieses Systems sind die Kastenlosen und Angehörige der unteren Kasten, die heute ca. 25 % der Bevölkerung ausmachen. 90 % der Kastenlosen lebt auf dem Land. Dort wurden und werden sie von den höherkastigen Grundbesitzern als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Sie müssen mit einem minimalen Einkommen ihre Familien ernähren. Die wenigsten der Kastenlosen haben eine Schulbildung, durch die schlechten hygienischen Verhältnisse sind Krankheiten und Seuchen weit verbreitet.

Bis heute ist das Kastensystem, vor allem in ländlichen Gebieten noch stark wirksam. In den Großstädten, die ein anonymeres Leben ermöglichen, sind die Kasten-Strukturen in manchen Bereichen weniger starr.

"Mit der Entwicklung einer modernen Gesellschaft ist das Kastenwesen völlig unvereinbar, reaktionär und eine Barriere gegen jeden Fortschritt. In seinem festgefügten Rahmen kann es keine Chance für Gleichheit geben, noch kann politische Demokratie und noch weniger wirtschaftliche Demokratie entstehen." (J. Nehru, 1. Premierminister Indiens)

Trommeln, Tänze und Lieder - Die Kultur der Dalits

Recht  auf eine eigene Kultur

Seit Jahrtausenden wird die kastenlose Bevölkerung in Indien unterdrückt und ausgebeutet. Der Glaube an die eigene Wertlosigkeit, der durch viele entwürdigende Erfahrungen genährt wird, ist religiös begründet und auch dadurch tief verwurzelt. Die Unterdrückung einer eigenen Kultur ist ein wesentlicher Baustein, Menschen ihrer gesellschaftlichen Identität zu berauben.

Die Kulturarbeit von CARDS trägt dazu bei, verschüttete und ausgemerzte ursprüngliche Traditionen wiederzuentdecken und eine eigene Kultur und damit kulturelle Identität neu zu schaffen.

Mit seinen Kulturprogrammen benutzt CARDS die traditionellen Möglichkeiten der Tänze, Musik und Theater auch als Informationsmedium. Diese Art der Bildungsvermittlung ermöglicht es den Menschen, die weder lesen noch schreiben können, eine neue, kritischere Betrachtungsweise nahe zu bringen. Musik, Tanz und Theater wird von allen Altersgruppen und Bildungsschichten verstanden.

„Dalit is dignified“  - Dalits sind würdevoll

“Dalit is dignified“  - Diese Aussage ist Anspruch und Überzeugung. Dalits besitzen – entgegen der traditionell in Indien herrschenden Meinung – Menschenwürde. Durch die „Cultural Trainings“, die Tänze und Lieder wird die Überzeugung des eigenen Menschseins und die Gültigkeit von Rechten für die eigene Person gefestigt und verinnerlicht. Erst dadurch entsteht die Grundlage für den Glauben daran, dass eine Veränderung der eigenen Lebenssituation möglich ist.

Hier wird der Grundstein gelegt für ein Umdenken. Damit die Unberührbarkeit nicht länger hingenommen, sondern die eigene Würde als Mensch für sich beansprucht wird. Bildung ist der Schlüssel für Veränderungen. Der Glaube, dass Veränderungen möglich sind und die Motivation, sich dafür einzusetzen, erfährt durch die Kulturarbeit eine starke Unterstützung.

Veränderung ist spürbar. Bei Besuchen der CARDS-Projekte konnten Reisegruppen des Vereins „Partnerschaft in der Einen Welt - Hilfe zur Selbsthilfe“ die Veränderungen mitverfolgen - das gewachsene Selbstbewusstsein der Dalits, vor allem der Frauen, den Enthusiasmus der Studentinnen und Studenten und die Wissbegierigkeit der Kinder und Jugendlichen. Die kulturelle Auferstehung der Dalits markiert in Verbindung mit den Bildungsanstrengungen einen historischen gesellschaftlichen Umbruch in Indien.

Bedeutung der kulturellen Auftritte bei Besuchen in Deutschland

Das Ausdrucksmittel Theater ermöglicht die Verständigung über Sprach- und Kulturgrenzen und vermittelt einen Eindruck der Lebensbedingungen am Rande der Gesellschaft.

Bei Auftritten von „Culture Groups“ in Schulen und Kindergärten, bei Kirchengemeinden, in Gottesdiensten, bei Frauenkreisen, Gemeindefesten und auf verschiedenen Kirchentagen erlebten die Zuschauer, wie die jungen Inderinnen und Inder in den indischen Dörfern mit Trommeln und Tänzen die Aufmerksamkeit auf sich lenken und dann in kurzen Straßentheaterstücken Szenen und Probleme aus dem Alltagsleben der Dalits aufgreifen. Mit Hilfe des Body Theatre werden auch für die deutschen Zuschauer gesellschaftliche Diskriminierung und unmenschliche Arbeitsbedingungen deutlich.

Body Theatre

„Cultural Teams“ tragen durch Body Theatre (Straßentheater), Stock-Tanz, Folk-Songs und Trommel-Tänze das Anliegen der Dalits, die Ideen der Dorf-Entwicklung, Informationen über Spargruppen und Bala Bata Schulen in die Dörfer und treten ein für die verfassungsmäßigen und allgemeinen Menschenrechte der Dalits und Tribals. Die Dalits, die meistens nicht lesen und schreiben können, werden über ihre Rechte informiert und über Hygiene, Gesundheits- und Aidsvorsorge aufgeklärt. Es werden Themen aus dem Alltag der Dalits problematisiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, die dazu ermutigen, die eigene Situation zum Positiven zu verändern. Die landlosen LandarbeiterInnen und die TagelöhnerInnen in den Fabriken werden dazu ermutigt, etwas zu lernen und ihre Kinder in die Schule zu schicken. Meistens schließt sich an solche Aufführungen eine Diskussion mit den Dorfbewohnern an, in der Lösungsmöglichkeiten gesucht werden.

Im Health-Center (Gesundheitszentrum) in einem Slum in Guntur, klären Studentinnen mit Body Theatre über Aids auf.

Ein anderes Szenenbeispiel: Ein Großgrundbesitzer verweigert seinem Landarbeiter den Lohn. Es entsteht ein Streit. Mehrere Landarbeiter schließen sich zusammen und üben damit Druck auf den "Landlord" aus.

Lieder, Trommeln, Tänze und Body Theatre sind wichtige Mittel, um die Gemeinschaft zu festigen und schon bei den Kindern und Jugendlichen das Selbstwertgefühl zu stärken. Wie hier in der Bala Hita Schule in Pidiguralla, lernen die Kinder in allen Schulen von CARDS neben dem regulären Unterrichtsstoff auch Lieder, Tänze und Theaterstücke, die sich mit der Lebenssituation der Dalits auseinandersetzen.

Lieder

Mitarbeiter von CARDS haben auf traditionelle Melodien, neue, sozialkritische Liedtexte verfasst. Diese Lieder sind u.a. Unterrichtsstoff in den Schulen und im College. Von da aus werden die Lieder in die Dörfer weitergetragen. Die Liedtexte regen dazu an, die eigene Situation und das Gesellschaftssystem zu hinterfragen, sie machen Mut und wecken die Selbsthilfe-Kräfte.

Eines der ersten Lieder, war „Randi, randi“, ein Aufruf an die Dalits und ihre Kinder.
Hier in der deutschen Übersetzung:

Kommt zusammen, Kommt!!

Refr. Kommt zusammen und vereinigt Eure Kräfte!

1. Kommt nicht zu spät, denn sonst
wird jemand anders über Euch bestimmen,
deswegen kommt schnell!

2. Fördert die Unterdrückten, Eure Schwestern und Brüder.
So werdet Ihr Gleichheit und Brüderlichkeit,
jetzt und in der Zukunft, erlangen.

In den vergangenen 25 Jahren sind zahlreiche neue Lieder dazu gekommen. Lieder der Bala Bata Kinder über ihre Schulen und Lieder, die über leidvolle Erfahrungen und Ungerechtigkeiten berichten, aber auch über Erfolge und Verbesserungen.

alt=""

 

Uraufführung: Ein Development Organizer (DO) trägt bei einem DO-Treffen in Giddalur ein selbst geschriebenes Lied vor.

Durch diese Aneignung von Kultur wird Dalit-Kultur lebendig und schreibt ihre eigene Geschichte.

 

 align=Tänze

Ob in den Dalit- und Tribal-Dörfern, in den Bala Bata Schulen und den Colleges oder bei  Jubiläumsfeiern - die Tänze dürfen nirgends fehlen.

 

Regenbogentanz beim 25jährigen Jubiläum in Hyderabad.


 align=

Präzision, Schnelligkeit und Koordination sind bei den Stocktänzen unerlässlich.

 

 

 align=

 

 

 

Tribal-Tanz in West-Godavari. In den abgelegenen Dörfern haben sich noch Ursprünge der alten Tänze erhalten. So bleibt die Geschichte und die Kultur der Tribals lebendig.

 

 

Um die Dateien anzuschauen brauchen Sie den Adobe® Reader  


Anläßlich des 25. jährigen Jubiläums gibt es hier das vom Verein veröffentlichten Buch über CARDS mit dem Titel "Dalit is dignified - 25 Years"

Das Buch ist nur auf Englisch erhältlich.

Das erste Kapitel gibts hier auf deutsch.


eBook "Dalit is dignified - 25 Years" (~1,3 MB)

Contents

1. The Society
"Partnership in the One World - Help for Self-Help - Rural Development with Indian Dalits"
A Story of an Encounter Between Two Worlds

1.1.
The "Bauernschule Nordbaden"
Lydia Faul

1.2. The Society
Margit Nitsche, Ria Paulus

1.3. The Next Generation
Steffi König

2. The Exhibition - On Their Own Feet - Women in India
Maria Nitsche

3. The beginnings of CARDS
Eberhard Mechels

4. The Dalit Open University of India (DOUI) 

Sigrun Landes-Brenner

5.
CARDS and its development concept

5.1. `Deadly help`
5.2. Liberation, Education, Self-Organisation and Co-operation
5.3. Conclusion: The development concept of CARDS
Daniel Braun

Betterplace

Bildungsspender

 

Hier geht's zu unserem Spenden-Shop.

Spenden

 Für CARDS spenden:

 Spenden-Kontonummer
 140 678 708

 IBAN:
 DE20 6729 2200 0140 6787 08

 bei der Volksbank
 Kraichgau Wiesloch-Sinsheim e.G.

 BLZ: 672 922 00
 BIC: GENODE61WIE

 Mehr zum Thema Spenden

Videos über CARDS

Facebook