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CRAC - |
AIDS-Programm |
Abgeschlossene Projekte
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Brunnenprojekt “Lebendiges Wasser” Fortbildungsseminar für Gemeindepfarrer aus Dalit-Gemeinden |
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Aufgrund der wachsenden AIDS-Gefährdung sind Prävention und Aufklärung über HIV/AIDS auch für CARDS zu einem wichtigen Thema geworden. Zielgruppen und Zielorte sind:
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“Lebendiges Wasser” Brunnenbohrungen in den von Trockenheit |
Trotz der heftigen Regenfälle in der Monsunzeit leiden weite Gebiete in Indien unter einer anhaltenden Dürre, besonders in den Sommermonaten von März bis Juni. In den letzten Jahren gab es Zeiträume, in denen es kaum geregnet hat. Und wenn es regnet, dann so heftig, dass es ganze Dörfer und auch die Ernte zerstört. Im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh herrscht eine extreme CARDS hat festgestellt, dass diese Wasserprobleme vor allem in den Bezirken Prakasam und Guntur, insbesondere in den Sommermonaten auftreten. Wasser ist Leben und ein Brunnen/Wasserpumpe ist eine große Chance für die Menschen, ihren täglichen Wasserbedarf zu decken. Die Pflege und Wartung des Brunnens wird einer lokalen Frauengruppe übergeben. Die Frauen kümmern sich um anfallende Reparaturen und sammeln das dafür erforderliche Geld vor Ort ein. Die ausgewählten Orte sind stark von der Trockenheit betroffen. Meist muss die älteste Tochter der Familien zum bis zu 6 km entfernten Brunnen laufen, um 7 l Wasser zu holen. Da sie jeden Tag mindestens 10 km zurücklegen muss, kann sie nicht zur Schule gehen. Daher möchte CARDS 2 Tiefbrunnen/Wasserpumpen in ausgewählten Dörfern installieren. Es wäre großartig für die Menschen in den Dörfern, einen Brunnen zu haben. Dadurch könnten auch die älteren Töchter wieder täglich die Schule besuchen. Die von CARDS ausgewählten Dörfer sind Dalitdörfer. Da die Dalits in der Regel bei der Wasserversorgung benachteiligt sind, die Brunnen der Kastenhindus nicht benutzen dürfen, ist dies besonders wichtig. |
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Deevana heißt Segen. Ein Segen war im Dürre-Jahr 2003 das Projekt „Deevana“ für 2.000 alte Menschen in den Dalitdörfern, die von CARDS mit Hilfe unserer Spenden wenigstens eine Mahlzeit am Tag bekommen haben. Viele alte Menschen sind in Not. CARDS würde Deevana gerne fortführen, aber hierfür fehlen die Geldmittel. Während Anfang des Jahres 2003 die Menschen an anderen Orten mit Hochwasser zu kämpfen hatten, herrschte im süd-ostindischen Bundesstaat Andhra Pradesh seit mehr als neun Monaten eine Dürre. In dieser von Landwirtschaft geprägten Region waren dadurch viele Menschen ohne Arbeit und damit in ihrer Existenz bedroht. Die Ernte fiel in diesem Jahr komplett aus. Die Hilfsprogramme der indischen Regierung "Food for Work" (Essen für Arbeit) und die Speisung für Schulkinder erreichten längst nicht alle, die von der Dürre betroffen waren. "Es trifft vor allem die alten Menschen, die nicht mehr arbeiten können und somit vom Staat keine Unterstützung erhalten", berichtete P. Ranjan Babu. In dieser Notsituation haben wir CARDS dabei unterstützt, das Überleben der alten Menschen sicherzustellen. Durch die anhaltende Dürre war auch die Wasserversorgung in den Slums und Dalitdörfern gefährdet. In einem Slum in Guntur konnte der Einsatz eines Tankwasserwagens helfen, der mit Unterstützung unseres Vereins angeschafft wurde. Es konnte dadurch auch verhindert werden, dass das CARDS-College in Deenapur wegen Wassermangels geschlossen werden musste. |

