01DO-workshopSelfhelp Lifestyle - Reisebericht

Vom 6. Januar bis zum 2. Februar 2014 waren wieder zwei Mitglieder unseres Vereins in Indien, um die Projekte von CARDS zu besuchen. In einem kleinen Ort ca. 160 km nordöstlich von Hyderabad, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh, konnten Franz-Xaver Huber und Ele Guggenberg bei einem großen Ereignis dabei sein.

03DO-workshop

130 Jugendliche und junge Erwachsene aus dieser Gegend waren der Einladung von CARDS gefolgt und zu einer Schulung gekommen. Bildung und Selbsthilfe (selfhelp lifestyle) waren die Themen der Workshops, an denen die sogenannten DOs und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von CARDS teilnahmen.

DO ist die Abkürzung für Development Organizer. In ihren Dörfern betreuen die DOs Bala Bata Nachhilfeschulen. Darüber hinaus stoßen sie die unterschiedlichsten Maßnahmen an, die die Entwicklung der Dörfer voran bringen.

02DO-workshopDie Qualifizierung dazu erwerben sie bei den regelmäßigen CARDS-Schulungen, bei denen sie Informationen bekommen z.B. über die Rechte der Dalits und deren Geschichte.

Sie üben Lieder, Tänze und Spiele ein, die sie ihren Bala-Bata-Kindern beibringen können. Es werden neue Aktionen besprochen und geplant, z.B. eine Baumpflanzaktion in den Dörfern, die im Sommer stattfinden soll.

04DO-workshop

 

Die Treffen stärken die Motivation aller Beteiligten. Es ist beeindruckend zu erleben, mit wie viel Engagement und Einsatzfreude die jungen Frauen und Männer bei der Sache sind.

Zum Abschluss werden die Ergebnisse der Arbeit in den Kleingruppen präsentiert.

Die Zahl der Bala Batas ist inzwischen, maßgeblich durch die Unterstützung der Betty-Huber-Stiftung, auf über 4.000 angewachsen. Die Betreuung dieser vielen Bala Batas mit ihren jungen DOs erfordert eine ausgeklügelte Organisation.

05DO-workshopMehrere Bala Batas in jeweils einem Umkreis sind zusammengefast und werden von den ACOs (Area-Coordinators) betreut, jungen Frauen und Männern, die CARDS für diese Arbeit gewinnen konnte. Wenn es Probleme gibt, können sich die DOs an ihren ACO wenden, der mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wenn dieser nicht weiter weiß, kann er sich an seinen RCO (Regional Coordinator) wenden, der für die Schulung und Beratung der ACOs einer ganzen Region zuständig ist. Die Leitung liegt in den Händen der Deputy Directors von CARDS, die gemeinsam mit den RCOs die Schulungen organisieren und durchführen.

Durch diesen strukturierten Aufbau ist gewährleistet, dass jeder Beteiligte eine Ansprechpartnerin, bzw. einen Ansprechpartner hat. Durch die regelmäßigen Schulungen entwickeln die TeilnehmerInnen sich und ihre Fähigkeiten weiter. Viele übernehmen schon mit 13/14 Jahren Verantwortung für eine eigene Bala Bata und machen dabei Erfahrungen, die sie befähigen, später weitere Aufgaben zu bewältigen. Sei es bei CARDS als ACO oder RCO oder natürlich auch in ihrem künftigen Beruf.

Die Auswirkungen dieser intensiven Ausbildung sehen Besucher daran, wie souverän und selbstbewusst die jungen Erwachsenen handeln und reden. Sie bekommen Verantwortung und werden beteiligt. Sie bringen Probleme vor und machen Vorschläge zur Lösung.

Mit den RCOs wurde bei dem aktuellen Treffen über die vielfältigen Regierungsprogramme und -hilfen diskutiert, die mit Hilfe von Bala Bata Mitarbeitern für die Dorfbewohner beantragt werden können.

Drei weitere, ähnliche, jeweils zweitägige Treffen zu den Themen Sauberkeit und Umwelt, Gemüsegarten und kulturelle Aktivitäten, wurden in anderen Gegenden von Andhra Pradesh durchgeführt.

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