Ein Schneemann auf Reisen

Wir sind inzwischen in Guntur angekommen. Heute treffen wir die GIRL-Mädchen. Sie werden uns im WEDS, dem Frauen-Wohn- und Ausbildungszentrum besuchen. Noch ist es früh am Tag. Ich genieße die Frühmorgenstimmung auf dem Dach.

 

 

An den Wäscheleinen flattern bunte Panjabis.

Als ich vor 25 Jahren das erste Mal hier oben stand, war rundum freies Land. Bis auf eine kleine Lehmhütte neben dem WEDS, vor dem eine Büffelkuh angebunden war und einige hundert Meter weiter ein Hindu-Tempel, der frühmorgens den Lautsprecher einschaltete, kein Haus weit und breit. Heute reiht sich ein Gebäude ans andere, soweit das Auge reicht.

Der Gemüsehändler gegenüber hat seinen Laden schon geöffnet und liest Zeitung. Auf einigen Häusern sind Arbeiter am Werk, die einem Gebäude ein weiteres Stockwerk aufsetzen.

Um 9 Uhr gibt es Frühstück mit Idli, Sambar, Erdnuss-Chutney, Dosa, einfach lecker!


 

 

Gegen 10 Uhr ziehen die GIRL-Mädchen durch das WEDS-Tor ein - ein beeindruckendes Schauspiel. 60 Mädchen, bunt gekleidet und erwartungsvoll. Ich freue mich, sie zu sehen.


 

Die GIRLs und etwa 60 Studentinnen des WEDS mit ihren Lehrerinnen versammeln sich in der Arnold Paulus Hall und warten gespannt auf unseren Bericht aus Deutschland.
 

 

 

An der Grafeneckschule in Helmstadt haben die 3. und 4. Klasse bei einer Weihnachtsaktion Spenden für CARDS gesammelt. Sie haben Motive für Weihnachtskarten gemalt und die Karten bei der Weihnachtsfeier in der Schule verkauft. Ich habe einige Karten nach Indien mitgebracht.

 

 

 

Die Klassen 8b und 9c der Kraichgau Realschule Sinsheim (KRS) hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen. Sie bastelten einen Adventskalender in der Form eines Schneemanns. So kam es, dass in meinem Koffer ein Schneemann auf Reisen ging. Den Transport hat er leicht zerknittert, aber im Großen und Ganzen unbeschadet überstanden.

In die Türchen des Adventskalenders hatten die Klassen der KRS Fotos von ihren Klassen, Grüße nach Indien und auch einiges über unsere Weihnachtsbräuche geschrieben und gemalt. Rajani hat alles übersetzt, was ich berichtet habe.

Ein Adventskalender und ein Schneemann - das ist beides für die Mädchen und die Studentinnen etwas ganz Unbekanntes. Da es in Indien auch nicht dieselben Jahreszeiten wie in Deutschland gibt, habe ich Bilder von Frühling, Sommer, Herbst und Winter mitgebracht und erzählt, was die jeweilige Jahreszeit so besonders macht. Das sind im Winter natürlich die Kälte und der Schnee, Weihnachten und die Weihnachtsbräuche, wie z.B. der Adventskalender für die Kinder. Mit zur Weihnachtszeit gehört auch Weihnachtsgebäck. In zwei Blechschachteln verpackt hatte ich sorgfältig geschichtet und ausgepolstert Weihnachtskekse mitgebracht. Ich hatte sie nicht abgezählt, aber es waren glücklicherweise genug für alle Mädchen und StudentInnen und auch die Lehrerinnen und CARDS-Mitarbeiter/innen bekamen einen kleinen Sternen-Keks.

Die GIRL-Mädchen

Nach einer kurzen Pause haben wir uns im Hof in zwei Gesprächskreisen mit den GIRLs zusammengesetzt. Die Mädchen haben sich vorgestellt. Sie sind zwischen 4 und 20 Jahre alt. Das jüngste Mädchen wurde 2015 mit 2 Jahren aufgenommen. Fast alle Mädchen im Schulalter besuchen eine Schule, je nach ihren Fähigkeiten. Die älteren Mädchen gehen aufs College.

Mary erzählt uns, dass eines der Mädchen sich standhaft weigert in die Schule zu gehen. Sie haben oft versucht, sie zu überzeugen, bisher ohne Erfolg. Wenn sie zur Schule geschickt wird, geht sie nicht hin, einmal blieb sie einige Tage weg. Aber sie ist gern im GIRL, hilft im Haushalt und in der Küche. Nur zur Schule will sie nicht. Es ist zu vermuten, dass sie in einer Schule sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, aber sie spricht nicht darüber. Das Erstaunen war allerdings groß, als ausgerechnet dieses Mädchen sagte, dass sie einmal Lehrerin werden möchte. Wer weiß - warum nicht - „Impossible is possible“ ist ein CARDS-Motto.

Die Geschichten der Mädchen, die wir erfahren sind erschütternd. Teils erzählen die Mädchen selbst (und Mary übersetzt), teils berichtet Mary.

Zwei Schwestern (11 und 14 Jahre) sind Waisen. Sie lebten bei ihrer Großmutter, die kaum für sich selbst genug hat und sie nicht versorgen kann. Deshalb beschloss sie, die Mädchen zu verheiraten. Nachbarn bekamen das mit und holten die Polizei, so konnte es verhindert werden. Sie überzeugten die Großmutter, dass es besser sei, die Mädchen ins GIRL bringen.

Ein anderes Mädchen wurde nach dem Tod der Eltern bei Verwandten aufgenommen. Dort wurde sie geschlagen und kam schließlich in ein Heim. Dort ist sie weggelaufen, wurde wieder aufgegriffen und ins GIRL gebracht. Viele Mädchen wurden geschlagen, von ihren Eltern oder Stiefeltern, oft auch von betrunkenen Vätern. Einige erzählen, dass ihre Väter die Familie verlassen haben, weil sie nur Mädchen waren.

Ein Mädchen erzählt, dass sie ein hartes Leben auf der Straße hatte. Sie wusste nicht, ob sie etwas zu essen bekommen würde. Sie wird sehr traurig, wenn sie daran denkt, dass es noch so viele Mädchen gibt, die auf der Straße leben müssen. Sie wollte, dass alle ins GIRL kommen könnten. Sie kämpft mit den Tränen und setzt sich wieder hin. Die anderen trösten sie. Um die Stimmung zu lösen, stimmen sie zusammen ein Lied an und sobald sie vom GIRL erzählen strahlen sie wieder.

„CARDS sorgt für uns und gibt uns ein gutes Leben. Es sollten noch viel mehr Mädchen ins GIRL kommen.“ „Im GIRL gefällt es mir sehr. Es ist mein Zuhause. Ich habe Freundinnen, Essen und kann in die Schule gehen. Ich gehe in die 10. Klasse, "Science" ist mein Lieblingsfach.“

Ein Mädchen erzählt: „Früher mussten wir uns immer etwas zu essen suchen und um Wasser betteln. Wir haben in einer Hütte in der Nähe der Bahn gelebt. Dort war es immer schmutzig. Weil meine Mutter krank wurde, sind wir nach Guntur gekommen. Dort hatten wir keine Hütte. Meine Mutter hat uns betteln geschickt. Meine Mutter ist auf die Schienen gefallen und gestorben. Dann kamen wir ins GIRL. Hier lernen wir viel und für gute Leistungen bekommen wir kleine Geschenke. Wir bekommen neue Kleider und machen Ausflüge. Ich möchte einmal Jura studieren. Wenn Frank Viswanath uns besucht, bringt er uns Schokolade und Süßigkeiten von seinen Reisen mit.“

Viele wollen Lehrerin werden oder Ärztin, bzw. Krankenschwester. Zwei Mädchen wollen Jura studieren und drei wollen zur Polizei.

Zum Abschluss singen sie ein Lied für uns. Der Inhalt ist in etwa: "Wir sind die Blumen mit einem Lächeln, das macht uns strahlend. In der Welt sind wir die glücklichsten Kinder."

Gerührt und froh, dass es den Mädchen hier so gut geht, begeben wir uns zum Lunch.

Geschichten aus Ton

Nach dem Mittagessen ist wieder mein Einsatz mit Tonerde geplant. Es hat mir etwas Kopfzerbrechen bereitet, wie ich dabei 60 Mädchen unter einen Hut bringen kann. Ich konnte mir ja schlecht 10 oder 12 Mädchen rauspicken und die anderen nicht drannehmen. Wie konnten alle in einer annehmbaren Zeit teilhaben? Schließlich hatte ich einen Plan und alles mit Mary und Supria besprochen. Es wurden 5 Gruppen gebildet und jeweils zwei "Leader" ausgesucht. Supria zeigte den Gruppen an welchem Platz sie sich später treffen sollten.

Mit den 10 Leadern habe ich dann begonnen und ihnen gezeigt, wie man Kugeln formt und wie aus einem Stock eine Schlange wird. Die anderen Mädchen sitzen im Kreis drum herum und schauen neugierig zu. Manche zupfen sich schon unauffällig ein kleines Stück Ton ab. Ich zeige noch, wie man Tiere, Menschen etc. zusammenfügt und wie daraus eine kleine Geschichte werden kann, dann schwirren alle ohne viel Aufheben in ihre Gruppen auf die zugewiesenen Plätze. Die Leader versorgen alle mit Ton, mit Unterstützung durch Supria.
Bald waren alle Gruppen versorgt, formen Kugeln und werkeln eine Zeitlang.

Ein Mädchen macht sich Sorgen, dass ihnen keine Geschichte einfallen würde. Ich beruhige sie und sage, dass sie sich einfach auf das konzentrieren soll, was sie gerade macht. Die Geschichte kommt dann von allein. Und so kam es auch. Es wurden wirklich erstaunliche Geschichten. Supria hört sich die Geschichten an und übersetzt mir in einer Zusammenfassung, sonst hätte es zu lange gedauert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Story

Es begann mit einem Apfelbaum von dem ein reifer Apfel fiel. Ein Schneemann kam und schaute sich den Apfel an. (Ich erklärte, dass das in Wirklichkeit nicht möglich ist, weil Apfel und Schneemann zu unterschiedlichen Jahreszeiten gehören. Aber in der Fantasie und beim Geschichten erfinden ist alles möglich.) In einer Hütte wohnt ein Ehepaar. Sie gehen die Äpfel ernten, verkaufen sie und verdienen damit Geld.

Die zweiteStory

In einer Hütte lebt ein Mädchen allein mit ihrem Vater. Der Vater hat eine Behinderung. Er stellt Körbe her, seine Tochter hilft ihm und verkauft die fertigen Schüsseln. Sie würde gerne zur Schule gehen, aber sie muss für ihren Vater sorgen. Unterwegs trifft sie ein GIRL-Mädchen, das sie fragt, warum sie nicht in die Schule geht und die Tochter erklärt ihr, dass sie sich um ihren Vater kümmern muss, denn er hat sonst niemand mehr. Das GIRL-Mädchen geht mit ihr nach Hause und sagt zum Vater, dass er die Tochter in die Schule lassen soll. Der Vater sagt: „Wer soll dann für mich sorgen, ich habe niemand und muss dann verhungern.“ Sie erklärt dem Vater, dass er Hilfe von der Regierung bekommen kann. Es gibt ein Regierungs-Programm für Menschen mit Behinderung. Der Vater ist erleichtert, das GIRL-Mädchen nimmt die Tochter mit in die Schule und ins GIRL, wo sie glücklich leben kann.

Die dritte Story

Ein Junge und ein Baum schließen Freundschaft. Der Junge besucht den Baum jeden Tag und unterhält sich mit ihm. Der Baum freut sich immer darauf. Aber eines Tages kommt der Junge nicht und der Baum ist sehr traurig. Er ruft nach ihm und fragt sich: "Warum kommt mein Freund nicht mehr?" Eines Tages kommt der Freund wieder und der Baum ist sehr glücklich. Er fragt, warum sein Freund so traurig sei. Der Freund sagt, dass er gerne zur Schule gehen würde, aber er habe kein Geld. Der Baum antwortet, er könne seine Äste abhacken und verkaufen. Das macht der Freund und kann nun in die Schule gehen. Er besucht seinen Freund immer wenn er Zeit hat. Als er ein alter Mann ist, kommt er wieder in Not und sein Freund sagt, er kann jetzt auch seinen Stamm haben.

Der Titel der Geschichte ist „A true friend“. Ist das eine Geschichte, die sich Kinder ausdenken können? Vielleicht haben sie ein indisches Märchen oder eine Adivasi-Geschichte nachgestellt? Ich habe im Internet nachgeschaut, aber nichts gefunden. Vielleicht kann mir jemand weiter helfen?

Die vierte Story

Eine Mutter geht Wasser holen und lässt ihr Baby in der Hütte zurück. Der Hund passt auf. Als die Mutter weg ist, kommt eine Schlange und will das Baby beißen. Aber der Hund kämpft mit ihr und kann sie schließlich besiegen. Aber die Schlange hatte den Hund gebissen und als die Mutter zurückkommt, sieht sie den toten Hund vor der Hütte liegen. Sie macht sich große Sorgen um ihr Kind, aber als sie in die Hütte kommt und ihr Kind lebt, ist sie sehr froh. Der Hund hat gut aufgepasst.

Die fünfte Story

Die fünfte Gruppe hat sich eine Geschichte über die Religionen ausgedacht. Sie haben eine Kirche, einen Tempel und eine Moschee geformt. Die Geschichte handelt von drei Freunden, einem Moslem, einem Hindu und einem Christ. Zwei Freunde wachen morgens auf, der dritte schläft noch. Sie wecken ihn und alle drei gehen zum Beten. Der Moslem in die Moschee, der Christ in die Kirche, der Hindu in den Tempel. Anschließend gehen alle in die Schule.

Diese Geschichte hat mich sehr gerührt. Ich habe gesagt, wenn alle Menschen so denken würden, dann gäbe es Frieden auf der ganzen Welt. So eine einfache Geschichte könnte das sein.

Ich bin wirklich sehr beeindruckt von allen Geschichten der Kinder. Es sind Geschichten aus dem Leben gegriffen, mit Problemen, aber vor allem mit Problemlösungen. Und mit einem sicheren Gefühl, dass die Zukunft Gutes bringt.

Nach ca. zwei Stunden sind wir pünktlich fertig. Alle 60 Mädchen waren mit einbezogen, alles hat geklappt und ich bin ziemlich erledigt. Aber noch war der Tag nicht zu Ende. Ein Höhepunkt wartet noch auf uns. Um 18 Uhr sollte eine "Competition" zwischen den GIRL-Mädchen und den College Studentinnen beginnen.

Die Competition - der Wettstreit

Als die GIRLs das erfuhren, haben sie gleich gejubelt: „Wir sind die CARDS-Girls! Wir werden gewinnen!“ Und so war es dann auch. Die GIRLs waren eindeutig besser. Man hatte den Eindruck, dass sie täglich zusammen tanzen und singen üben und sich mit Bodytheatre beschäftigen. Wir hatten die ehrenvolle Aufgabe, als Jury zu entscheiden, wer die Besten sind. Ach herrje, damit waren wir doch etwas überrumpelt. Aber wir haben uns Mühe gegeben.

Die erste Aufgabe war es, ein Lied zu singen, danach ein Tanz, als nächstes ein Bodytheatre und zum Schluss noch ein Stocktanz.

Das Bodytheatre

GIRL: Eine Frau fegt in der Hütte, das Kind ist traurig und weint. Der betrunkene Vater erlaubt ihr nicht in die Schule zu gehen. Er schlägt die Mutter und geht dann weg. Die Mutter sagt zur Tochter: „Geh weg, sonst wird dein Vater dich verkaufen.“ Das mädchen will ihre Mutter aber nicht allein lassen. Die Eltern streiten. Das Kind schläft. Die Mutter weckt sie und schickt sie weg. Sie weiß nicht wo sie hingehen soll. Sie kommt in die Stadt und ist überwältigt, wie groß die Stadt ist. Sie hat Hunger, aber niemand gibt ihr etwas. Weil sie kein Geld hat, bekommt sie auch nichts zu trinken. Der Teeverkäufer schickt sie weg. Sie hat Hunger, setzt sich in eine Ecke und weint. Ein GIRL-Mädchen kommt und fragt, was sie hat. „Akali“ (=Hunger). Sie kauft ihr Samosas und einen Tee und wischt ihr die Tränen ab. Sie erzählt, was zuhause passiert ist und das GIRL-Mädchen erzählt von CARDS und dem GIRL und dass sie dort auch zur Schule gehen kann. Sie nimmt sie mit ins GIRL und zusammen mit den anderen singen sie ein Lied.

Studentinnen: Die Eltern verheiraten ihre älteste Tochter. Die Ehe ist nicht glücklich. Einige Zeit nach der Hochzeit kommt der Mann immer öfter betrunken nach Hause. Er ruft nach seiner Frau, sie soll ihm Pfannkuchen bringen. Sie hat aber keine Eier. Er droht ihr sie zu schlagen, wenn sie keine kauft. Aber sie hat kein Geld. Die Eltern kommen zu Besuch und sehen, wie er ihre Tochter behandelt. Sie stellen ihn zur Rede, aber er wird unverschämt und wirft die Eltern aus dem Haus.

Die Eltern sind verzweifelt, wissen aber nicht, was sie machen sollen. So schicken sie zweite Tochter. Sie bringt ihrer Schwester etwas zu Essen mit. Als der Mann sie aus dem Haus drängen will, lässt sie sich nicht einschüchtern. Die Schwester ist Studentin im CARDS Frauencollege. Sie sagt, sie kennt ein Gesetz und es ist verboten, seine Frau zu schlagen. Wenn er so weitermacht, wird sie ihn anzeigen. Der Mann schreckt zurück. Frauen müssen sich nicht alles gefallen lassen, sie sind stark und können sich wehren. Einige Studentinnen kommen zu den Spielerinnen auf die Bühne. Zusammen singen sie ein Lied.

Alles in allem boten die GIRLs und die Studentinnen eine tolle Vorstellung mit den Tänzen, Liedern, Bodytheatres und Stocktänzen. Die Studentinnen waren mit Ernst bei der Sache und lösten ihre Aufgaben gut. Aber die Spielfreude und der Enthusiasmus der Mädchen, die voller Energie über die Bühne wirbelten, waren einfach umwerfend. Bei ihrem Tanz waren sie perfekt synchron und man merkte, dass sie sehr viel zusammen tanzen, spielen und singen. Unsere Wertung war eindeutig. Auch die Studentinnen bekamen Punkte, aber eindeutige Siegerinnen waren die GIRL-Mädchen. Wir verkünden unsere Entscheidung unter dem Jubel der Mädchen und verteilten an die strahlenden Siegerinnen als Preis jeweils eine Vesperdose.

Als Zugabe kam ein CARDS-Mitarbeiter auf die Bühne und hat einen fulminanten Bollywoodtanz hingelegt. Er wurde von den Zuschauerinnen begeistert angefeuert und donnernder Applaus brandete auf. Bei seinem zweiten Tanz hat es ein GIRL-Mädchen nicht auf ihrem Stuhl gehalten. Sie ist auf die Bühne gesprungen und hat mitgetanzt. Beim dritten Tanz hat der ganze GIRLS-Schwarm die Bühne gestürmt. Alle wollten mittanzen. Aber jetzt wurde die Bühne zu klein und die Meute wurde wieder zurück auf die Plätze verwiesen. Nur das erste Mädchen und drei andere ließen sich nicht vertreiben, ebenso Monika das Nesthäkchen, das noch eine gewisse Narrenfreiheit hat.

Später erfuhren wir von Sunny, dass der Tänzer mit vier Jahren ins Happy-Home-Waisenhaus in Hyderabad kam. Er wurde irgendwo gefunden und hat keine Ahnung wer seine Eltern sind und wo er herkommt. Auch er hat bei CARDS ein Zuhause gefunden und gehört zur CARDS-Family.

Bericht Margit Nitsche, Fotos Margit Nitsche und Mary

 

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