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Aids-Programm
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Aufgrund
der wachsenden AIDS-Gefährdung sind Prävention und Aufklärung über HIV/AIDS
auch für CARDS zu einem wichtigen Thema geworden.
Zielgruppen und Zielorte für die neue Kampagne, für
die noch dringend Geldgeber gesucht werden, sind:
- Schulen, Colleges, Ausbildungseinrichtungen für
Erwachsene
- Frauen, Selbsthilfe- und Spargruppen
- Jugendliche
- Männer
- Hotels, öffentliche Plätze
- Arbeiter in Steinbrüchen und Minen
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Biologisch-organische Landwirtschaft
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Auf einer Fläche von 2,5 ha hat CARDS mit
biologisch-organischer Landwirtschaft begonnen. Hier werden auch Schulungen für
Landarbeiter und Kleinbauern durchführt.
Die Erzeugnisse tragen zur Versorgung der Schulen
und Colleges von CARDS bei.
Auf den Feldern können Studenten und Frauen aus
Spargruppen und Bala Bata-LehrerInnen geschult werden, um z.B. auch die Anlage
von Küchengärten zu fördern und zu verbessern. |
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Brunnenprojekt
“Lebendiges
Wasser”
Brunnenbohrungen in den von Trockenheit
betroffenen
Gebieten Prakasam und Guntur
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Im Juni 2007 sind die Gebiete Andhra Pradesh, Karnataka und Mumbai
von schweren Regenfällen betroffen. Ein Wirbelsturm hat zahlreiche
Dörfer zerstört. Viele Menschen wurden obdachlos und viele müssen hungern. CARDS
hat Hilfsprogramme für die betroffenen Gebiete in Andhra Pradesh gestartet.
Trotz
der heftigen Regenfälle in der Monsunzeit leiden weite Gebiete in Indien
unter einer anhaltenden Dürre, besonders in den Sommermonaten von März
bis Juni. In den letzten Jahren gab es Zeiträume, in denen es kaum geregnet hat. Und wenn es regnet, dann so heftig,
dass es ganze Dörfer und auch die Ernte zerstört.
Im
indischen Bundesstaat Andhra Pradesh herrscht eine extreme
Wasserknappheit
und die Bezirks- und Stadtverwaltung steht vor enormen Schwierigkeiten,
die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen.
CARDS
hat festgestellt, dass diese Wasserprobleme vor allem in den Bezirken
Prakasam und Guntur, insbesondere in den Sommermonaten auftreten.
Wasser ist Leben und ein Brunnen/Wasserpumpe ist eine große Chance
für die Menschen, ihren täglichen Wasserbedarf zu decken.
Die
Pflege und Wartung des Brunnens wird einer lokalen Frauengruppe übergeben.
Die Frauen kümmern sich um anfallende Reparaturen und sammeln das
dafür erforderliche Geld vor Ort ein.
Die
ausgewählten Orte sind stark von der Trockenheit betroffen. Meist muss
die älteste Tochter der Familien zum bis zu 6 km entfernten Brunnen laufen,
um 7 l Wasser zu holen. Da sie jeden Tag mindestens 10 km zurücklegen
muss, kann sie nicht zur Schule gehen.
Daher
möchte CARDS 2 Tiefbrunnen/Wasserpumpen in ausgewählten Dörfern installieren.
Es wäre großartig für die Menschen in den Dörfern, einen Brunnen
zu haben. Dadurch könnten auch die älteren Töchter wieder täglich
die Schule besuchen.
Die
von CARDS ausgewählten Dörfer sind Dalitdörfer. Da die Dalits in der Regel bei
der Wasserversorgung benachteiligt sind, die Brunnen der Kastenhindus nicht
benutzen dürfen, ist dies besonders wichtig.
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CRAC
Child
Rights
Advocacy Centre
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Im CRAC, dem "Zentrum für Kinderrechte" gibt es eine Bala-Hita-Schule in der ehemalige
Kinderarbeiter schulische Defizite abbauen und sich an einen regelmäßigen
Schulbesuch gewöhnen können . Sie werden damit auf den Besuch einer staatlichen Schule
vorbereitet.
Im CRAC ist auch das "CARDS
Silver Jubilee Vocational Junior College" untergebracht.
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Deevana
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Deevana heißt Segen. Ein Segen war im Dürre-Jahr
2003 das Projekt „Deevana“ für 2.000 alte Menschen in den Dalitdörfern, die von
CARDS mit Hilfe unserer Spenden wenigstens eine Mahlzeit am Tag bekommen haben.
Viele alte Menschen sind in Not. CARDS würde Deevana
gerne fortführen, aber hierfür fehlen die Geldmittel.
Während
Anfang des Jahres 2003 die Menschen an anderen Orten mit Hochwasser zu kämpfen
hatten, herrschte im süd-ostindischen Bundesstaat Andhra Pradesh seit mehr als
neun Monaten eine Dürre. In dieser von Landwirtschaft geprägten Region waren
dadurch viele Menschen ohne Arbeit und damit in ihrer Existenz bedroht. Die
Ernte fiel in diesem Jahr komplett aus. Die Hilfsprogramme der indischen
Regierung "Food for Work" (Essen für Arbeit) und die Speisung für
Schulkinder erreichten längst nicht alle, die von der Dürre betroffen waren.
"Es trifft vor allem die alten Menschen, die nicht mehr arbeiten können
und somit vom Staat keine Unterstützung erhalten", berichtete P. Ranjan
Babu. In dieser Notsituation haben wir CARDS dabei unterstützt, das Überleben
der alten Menschen sicherzustellen.
Durch
die anhaltende Dürre war auch die Wasserversorgung in den Slums und
Dalitdörfern gefährdet. In einem Slum in Guntur konnte der Einsatz eines
Tankwasserwagens helfen, der mit Unterstützung unseres Vereins angeschafft
wurde. Es konnte dadurch auch verhindert werden, dass das CARDS-College in
Deenapur wegen Wassermangels geschlossen werden musste.
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Fortbildungsseminar
für Gemeindepfarrer aus Dalit-Gemeinden
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Schwerpunkte der mehrtägigen workshops sind:
- Studium und Verstehen der Geschichte der Dalits.
- Die Ursachen und Gründe identifizieren, warum
Dalits Christen wurden.
- Verstehen und Anwenden der biblischen Botschaft als
Ermutigung für die Armen und Unterdrückten (Dalit-Theologie).
- Umsetzung in konkrete Aktionen und praktische
Hilfe.
- Vorbereitung von Bibelstudium der Dalits,
Gottesdienstformen und Liedern
Kirchen sind wichtige Versammlungsorte in den
Dalit-Gemeinden der ländlichen Bezirke. Die Gemeindepfarrer haben dort eine
zentrale Stellung. Während ihrer Ausbildung in den theologischen Colleges
erfahren die Pfarrer allerdings wenig über die Lebensumstände und Nöte der
Dalits und ihrer Familien mit denen sie arbeiten, z.B. über die Situation der
Wanderarbeiter, die Zwänge der Kinderarbeit oder die gesellschaftliche Ächtung
der Witwen.
Das Leben dieser ausgestoßenen Dalits, der
biblische Bezug und dessen praktische Umsetzung steht im Mittelpunkt des
Predigerseminars. Das Interesse bei den Pfarrern ist groß. Sie benötigen
theologische und praktische Unterstützung für ihre schwierige Arbeit bei der
Bewältigung der zahlreichen Probleme in ihren Gemeinden
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Krankenwagen
für das
Urban Health Center
in Guntur
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Krankentransporte sind teuer. Nur die großen
Krankenhäuser haben eigene Krankenwagen und die kommen nicht in die
Slumgebiete. Das Urban Health Center, das mitten in einem Slum in Guntur liegt,
könnte einen eigenen Krankenwagen dringend gebrauchen. Gerade, wenn schwangere
Frauen schnelle Hilfe brauchen und in ein Krankenhaus gebracht werden müssen,
könnte ein eigener Krankenwagen Leben retten.
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Vocational
Colleges
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Im Jahre 2003 begann mit 50 StudentInnen der neue
Berufsausbildungsbereich im CARDS „Silver Jubilee Vocational Junior College“
in Deenapur mit den Fachbereichen Labortechnik, Physiotherapie und
Krankenpflege.
Seitdem steht CARDS einem
überwältigenden Ansturm auf diese Studienplätze gegenüber. Vor allem das
Interesse bei Frauen ist sehr groß. Deshalb hat CARDS im Jahr 2004 an allen
Colleges das Angebot an Studienplätzen für Frauen erhöht. Ziel ist, pro Jahr
200 Studentinnen aufzunehmen, die eine 2-jährige Ausbildung zur
medizinisch-technischen Assistentin, Physiotherapeutin, Krankenpflegerin oder
Hebamme absolvieren. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachleuten
Berufsaussichten für diese Bereiche sind gut.
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Wasserwagen
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Für die ca. 250 Millionen Dalits (Kastenlose) in
Indien ist der Zugang zu Trinkwasser verbunden mit Diskriminierung, Demütigung
und Unterwerfung. Über 20% der kastenlosen Bevölkerung Indiens haben überhaupt
keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser.
Für die Dalitfrauen in ländlichen Regionen bedeutet
dies,
- jeden Tag einen langen Fußmarsch auf sich nehmen zu
müssen, da alle nahe gelegenen Wasserquellen den oberen Kasten vorbehalten
sind.
- dass sie ihr Wasser grundsätzlich flussabwärts
holen müssen, wo das Wasser weniger sauber und von schlechter Qualität ist.
- In Städten leben die Dalits oftmals in
Slumgebieten,
- in die keine Wasserleitungen führen.
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wo sie auf die tägliche Zufuhr von Trinkwasser
angewiesen sind und häufig einen überhöhten Preis dafür zahlen müssen.
Mit Spenden des Vereins
konnte CARDS 2 Wasserwagen anschaffen. |
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